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Wie ist ein Kündigungsschreiben zu formulieren?


Online-Rechtsberatung von Rechtsanwältin Mandy Riedel
Stand: 17.05.2010

Frage:

Ich begann mein Arbeitsverhältnis im Januar 2008 bei einer Firma im Außendienst und hatte die ersten 12 Monate ein Festgehalt von EUR 2000,00 plus Provision. Im Mai erfolgte aufgrund einer wirtschaftlichen Schieflage eine unangekündigte Gehaltskürzung von 12 % über den Zeitraum von drei Monaten. Die Ankündigung erfolgte kurz nach Erhalt der Lohnabrechnungen per email, diese liegt mir auch noch vor. Nach einer mündliche Aussage eines Vorstandes sollte das Geld nach Besserung der Situation zurück gezahlt werden, was natürlich bis heute nicht erfolgte, wobei es dem Unternehmen wirtschaftlich besser geht. Nun beende ich mein Arbeitsverhältnis nach mündlichem Gespräch auf beidseitigem Einverständnis und bitte um Formulierungshilfe für mein Kündigungsschreiben, da ich den damaligen Lohnverzicht zurück haben möchte.

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Antwort:

Sehr geehrte Mandantin,

Zunächst die gewünschte Formulierung:

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit kündige ich mein Arbeitsverhältnis ordentlich und fristgerecht mit Wirkung zum ????2010.

Gleichzeitig kündige ich das Ihnen mit der Gehaltsreduzierung gewährte Darlehen. Ich fordere Sie auf, mit der letzten Gehaltsabrechnung den für die Monate Mai bis einschließlich Juli 2008 gekürzten Betrag von 12 % des Bruttogehalts abzurechnen und auszuzahlen.

Im Einzelnen:

Mit der ?Gehaltskürzung? haben Sie Ihrem Arbeitgeber ein Darlehen gewährt, da eine Darlehensgewährung auch darin liegen kann, dass eine Stundung einer Forderung gewährt wird. Es ist daher zuerst die Kündigung des Darlehens zu erklären und anschließend die Abrechnung und Auszahlung der gekürzten Beträge.
Bitte vermeiden Sie es von Lohnverzicht zu sprechen oder zu schreiben; Verzicht bedeutet die endgültige Aufgabe Ihrer Rechtsposition. Dies war sicher so nicht gemeint. Wenn Ihnen die Bestätigung des Vorstandes jedenfalls per E-Mail vorliegt, haben Sie einen entsprechenden ?Nachweis? für Ihre Vereinbarung. Sollte Ihr Arbeitgeber die gekürzten Gehaltsanteile nicht abrechnen und auszahlen, dann empfehle ich Ihnen eine Mahnung, sinnvollerweise mit Einschreiben. Wenn auch hierauf eine Zahlung nicht erfolgt, können Sie Klage beim örtlich zuständigen Arbeitsgericht erheben. Sie können sich dort anwaltlich vertreten lassen oder die Klage selbst, auch zu Protokoll der Geschäftsstelle erheben.



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