×
Deutsche Anwaltshotline
kostenlose Rechtsberatung
Zur App
Der direkte Draht zum Anwalt:
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00 Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen.

Welche Strafen drohen bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung?


Online-Rechtsberatung von Rechtsanwalt Uwe Peters
Stand: 13.05.2010

Frage:

Ich bin seit über 10 Jahre punktefrei. Mit Datum vom 7.5.10 habe ich einen Bußgeldbescheid mit Fahrverbot bekommen, weil ich außerhalb 48km zu schnell gefahren bin. 160,- + 1 Monat Fahrverbot. Das Fahrverbot will ich sofort antreten.

Nun bin ich am 10.5. am Ortseingang mit ca. 85km geblitzt worden. Womit muß ich rechnen und kann man vorsorglich etwas tun? Gibt es eine Sonderbestrafung für Wiederholungstat in kurzem Abstand?

Ein weiteres Fahrverbot würde ich dann gerne erst im November (Urlaub) absolvieren.

Ich bin im Ruhestand, 74 Jahre alt.

E-Mail-Beratung:
Jetzt kostenloses Angebot anfordern!Hier gehts los.
Telefonberatung: Jetzt anrufen unter 0900-1 875 000-15
1,99 €/Min. inklusive 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen

Antwort:

Sehr geehrter Mandant,

Ihre beiden Ordnungswidrigkeiten werden wie folgt geahndet:

1. Ihre erste OWi aus dem Bußgeldbescheid, wie Sie zutreffend anführen, mit einer Geldbuße von 160,00, 1 Monat Fahrverbot und 3 Punkten in Flensburg. Sofern Sie keinen Einspruch gegen den Bußgeldbescheid einlegen, wird er in 14 Tagen nach Zustellung (= Datum auf dem gelben Briefumschlag) rechtskräftig. Ab diesem Zeitpunkt haben Sie 4 Monate Zeit, um das Fahrverbot anzutreten bzw. die Fahrerlaubnis für einen Monat in amtliche Verwahrung zu geben, vgl. § 25 Abs. 2 a StVG.

2. Ihr zweiter Verstoß, Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit innerhalb geschlossener Ortschaften um ca. 35 km/h wird gem. §§ 24, 25 StVG, 3 Abs. 3 c StVO i.V.m. Anhang Tabelle 1 c Nr. 11.3.6 (zu Nr. 11 der Anlage) BKatV mit einer Geldbuße von 160,00, 1 Monat Fahrverbot und 3 Punkten in Flensburg geahndet. Dieses Fahrverbot schließt sich nach seiner Rechtskraft an das erste Fahrverbot an, vgl. § 25 Abs. 2 a Satz 2 StVG. Mit einer Erhöhung der Geldbuße müssen Sie evtl. rechnen, da die Verstöße in kurzer Zeitfolge begangen wurden und es sich bei den Beträgen des Bußgeldkatalogs lediglich um Regelsätze handelt. Die Höhe liegt im Ermessen der Behörde, kann jedoch mit dem Einspruch gegen den Bußgeldbescheid vom Amtsgericht überprüft werden.

Die von Ihnen angesprochene Sonderbestrafung regelt § 4 Abs. 2 BKatV. Dort wird ein Fahrverbot verhängt, wenn der Kraftfahrzeugführer innerhalb eines Jahres zwei Geschwindigkeitsüberschreitungen mit mindestens 26 km/h begeht. Denn jede Überschreitung zwischen 26 km/h und 30 km/h innerhalb und 40 km/h außerhalb geschlossener Ortschaften ist für sich genommen noch nicht mit einem Fahrverbot belegt. Hier findet also wegen beharrlichen Verstoßes eine Erhöhung statt. In Ihren Fällen kommt diese Regelung nicht zum Tragen.



Interessante Fälle aus der E-Mail-Rechtsberatung zu Androhung

Schwerbehinderung - Anspruch auf orangen Parkausweis | Stand: 30.08.2014

FRAGE: Sehr geehrte Rechtsanwälte,bitte senden Sie mir ein unverbindliches Preisangebot zur Beantwortung folgende(r) Rechtsfrage(n):Schwerbehinderung -Anspruch auf orangenen Parkausweis?Meine Frau ist schwerbehindert...

ANTWORT: Hintergrund der nicht erfolgten Verlängerung des orange Parkausweises ist, dass zwischenzeitlich die Verwaltungsvorschriften hinsichtlich der Erteilungsvoraussetzungen geändert worden sind.Nac ...weiter lesen

Opferrente eingestellt | Stand: 14.06.2013

FRAGE: Seit 2009 beziehe ich von der Landesregierung Düsseldorf die SED-Opferrente von €250.00 (ich bin Rentnerin) wegen politischer Haft in der DDR (18 Monate, wegen versuchter Rep.flucht im Mai 1973)...

ANTWORT: Frage: Kann man tatsächlich ohne vorherige Benachrichtigung und plausible Begründung die Zahlung der Opferrente einstellen? Antwort Rechtsanwalt: Wir befinden uns in einem Rechtsstaat und di ...weiter lesen

Nutzung einer Lenkradfernbedienung für Smartphone? | Stand: 01.04.2013

FRAGE: Ist eine private Nutzung einer Lenkradbedienung für Smartphones legal? D.h. das Smartphone kann über ein Bedienelement am Lenkrad mit den Daumen fernbedient werden, ohne das Smartphone zu berühren...

ANTWORT: Die private Nutzung einer Lenkradbedienung für Smartphones ist nach dem derzeitigen Rechtszustand nach deutschem Recht legal, solange das Smartphone selbst dabei nicht in die Hand genommen wird ode ...weiter lesen

Eintrag in Gewerbezentralregister löschen | Stand: 24.05.2012

FRAGE: Kann ein Eintrag im Gewerbezentralregister gelöscht werden, bzw. verjährt ein solcher. Wenn ja, wann ? ...

ANTWORT: Die Entfernung von Eintragungen im Gewerbezentralregister richtet sich nach § 152 Gewerbeordnung (GewO). Leider haben Sie uns nicht die genaue Art der Eintragung benannt, so daß geprüf ...weiter lesen

Parkscheibe auf Beifahrersitz - Bußgeld | Stand: 02.05.2012

FRAGE: Wo muss meine Parkscheibe liegen, wegen der Eile habe meine Parkscheibe auf dem Fahrersitz sichtbar liegen? ist das korrekt?(Das stand auf der Verwarnung Sie parkten bei Zeichen 314 ohne die durch Zusatzzeiche...

ANTWORT: Eine Parkscheibe ist sichtbar! hinter der Windschutzscheibe zu hinterlegen oder durch Saugnapf anzubringen. Auf dem Fahrersitz liegend, wie in Ihrem Fall, ist leider nicht ausreichend, da auf diese Weis ...weiter lesen

Körperliche Gewalt von Ehemann - Scheidung einzige Möglichkeit? | Stand: 10.09.2011

FRAGE: Ich bin täglichen Menschenrechtsverletzungen durch Beleidigungen, psychischen Druck, mitunter auch Schlägen, materielle Ausbeutung, ausgesetzt durch meinen iranischen Ehemann. Bleibt nur di...

ANTWORT: Die Scheidung der Ehe ist nicht unbedingt die zweckmäßigste Lösung des von Ihnen geschilderten Problems. Eine Scheidung ist im Prinzip nur die rechtliche Bestätigung einer dauerhafte ...weiter lesen


Rechtsbeiträge über Strafrecht
Interessante Beiträge zu Androhung

Verschiebung Flugzeiten bei Pauschalreisen
| Stand: 27.07.2015

In den Vertragsklauseln der Reiseveranstalter finden sich häufig Formulierungen wie „unverbindliche Flugzeiten“ oder „voraussichtlicher Abflug“. Dies führt in der Praxis regelmäßig ...weiter lesen

Karneval: Haftet der Veranstalter für Schaden nach einem Umzug
| Stand: 04.03.2014

Pünktlich zum Karneval herrscht Ausnahmezustand in vielen Städten, allen voran Köln. Und da die fünfte Jahreszeit hierzulande fester Bestandteil vieler Feierwütiger ist, haben sich auch deutsche ...weiter lesen

Dürfen Lichtbilder und Fingerabdrücke gegen den Willen aufgenommen werden?
| Stand: 15.11.2013

Die Anordnung von erkennungsdienstlichen Maßnahmen findet ihre Rechtsgrundlage in § 81b 2. Alternative der Strafprozessordnung (StPO). Danach dürfen Lichtbilder und Fingerabdrücke des Beschuldigten auch ...weiter lesen

Islandpony statt Wildschwein erlegt: Waffenbesitzkarte weg
| Stand: 06.11.2013

Ein Pony: mit einem Wildschwein zum Verwechseln ähnlich? Ein Jäger, der das Tier verwechselt, ist unzuverlässig im Sinne des Waffenrechts und verliert seine Waffenerlaubnis. So hat das Verwaltungsgericht Berlin ...weiter lesen

NPD-Wahlplakate: ohne Haftpflichtversicherung keine Erlaubnis
| Stand: 18.09.2013

Wahlkampfbetreibende Parteien, die Wahlplakate aufstellen möchten, sind dazu verpflichtet, einen Nachweis über eine bestehende Haftpflichtversicherung zu erbringen. Ansonsten dürfen sie keine Wahlplakate ...weiter lesen

Polizeihund beißt Demonstranten - 3000 Euro Entschädigung?
| Stand: 03.09.2013

Ist der Biss eines Polizeihundes 3000 Euro wert? Nicht ganz, denn das Oberlandesgericht Frankfurt am Main hat das Land Hessen zu einer Zahlung über 300 Euro gegenüber dem Demonstranten verpflichtet (Az. 1 U 69/13). Ein ...weiter lesen

Beweise zum Kauf anbieten ist keine Erpressung
| Stand: 20.08.2013

Werden der Staatsanwaltschaft Beweise zum Kauf angeboten, so erfüllt das nicht den strafbaren Tatbestand einer Erpressung. So das Oberlandesgericht Hamm in einem Urteil, indem es einen ehemaligen Rechtsanwalt freisprach ...weiter lesen

E-Mail-Beratung:
Jetzt kostenloses Angebot anfordern!Hier gehts los.
Telefonberatung: Jetzt anrufen unter 0900-1 875 000-15
1,99 €/Min. inklusive 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen

SEHR GUT
4.5 Sternenbewertungen

19.940 Kundenbewertungen
Bewerten auch Sie den Anwalt
nach dem Gespräch !

   | Stand: 19.07.2017
Vielen Dank an Herrn Rauhut für die äußerst aufschlußreiche Auskunft! Es ist grundsätzliche Klarheit im Vorgehen für uns bei dem sehr sachlichen und freudlichen Gespräch entstanden!

   | Stand: 19.07.2017
TOLL ERKÄRT SO DAS MAN ES VERSTANDEN HAT. SEHR HIFREICH. WÜRDE MICH ZU JEDER ZEIT WIEDER AN SIE WENDEN.

   | Stand: 18.07.2017
kurz, knapp, aber sehr verständlich

Der direkte Draht zum Anwalt:

0900-1 875 000-15
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunktnetzen



Wichtige Themen:

Rechtsanwalt für Strafrecht | Öffentliches Recht | Sicherheitsrecht | Strafrecht | Abhören | Anordnung | Eingriffsregelung | Ersatzvornahme | freilaufender Hund | Gefahrenabwehr | Gefahrenabwehrgesetz | Mitwirkungspflicht | Öffentliche Ordnung | Polizeieinsatz | Polizeigesetz | Polizeiordnung | Polizeistunde | Polizeiverordnung | Schutzgewahrsam | Schutzvorschriften | Taschenkontrolle | Beschlagnahmung | Gefahrgut | Öffentliche Sicherheit und Ordnung

Hilfreiche und viele kostenlose Produkte:


ERFOLGSAUSSICHTEN CHECK

Lassen Sie 10 Anwälte urteilen

Lohnt sich ein Anwalt? Lassen Sie das Risiko Ihrer Rechtsangelegenheit von unabhängigen Rechtsanwälten bewerten. ...weiter lesen
Hilfreiche und viele kostenlose Produkte:

HOMEPAGE TOOLS
NEU und exklusiv für Webmaster

Machen Sie Ihre Website rechtssicher! Mit unseren kostenlosen Homepage-Tools minimieren sie das Risiko einer Abmahnung. Egal ob Impressum, Disclaimer oder AGB. ...weiter lesen
Recht auf Ihrer Website

JURA TICKER

Die neuesten Meldungen auf Ihrer Website
Der Jura-Ticker bietet Ihren Besuchern aktuelle Gerichtsurteile, die stets interessant und leserfreundlich geschrieben sind. Dieser Content ist kostenlos in jede Website integrierbar und wird von uns regelmäßig mit einer neuen Meldung bestückt. Rechtsgebiete, Größe und Farben des Tickers können dabei an den eigenen Internetauftritt angepasst werden.

Deutsche Anwaltshotline
Anwaltshotline
Der direkte Draht zum Anwalt:

0900-1 875 000-15
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunktnetzen


E-Mail Beratung Online-Rechtsberatung per E-Mail. Antwort innerhalb weniger Stunden „schwarz auf weiß“. Jetzt Anfragen