Der direkte Draht zum Anwalt:
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00 Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen.

Berechnung der Witwerversorgung

Online-Rechtsberatung von Rechtsanwalt Dr. Dietmar Breer
Stand: 11.05.2010

Frage:

Nachdem im Januar dieses Jahres meine Frau (Pensionärin) gestorben ist, möchte ich (Pensionär) wissen, wie sich meine künftigen Bezüge einschließlich Witwergeld errechnen.

E-Mail-Beratung:
Jetzt kostenloses Angebot anfordern!Hier gehts los.
Telefonberatung: Jetzt anrufen unter 0900-1 875 000-505
1,99 €/Min. inklusive 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen
Kontakt zum Autor des Beitrages:
Rechtsanwalt Dr. Dietmar Breer   |Hier klicken

Antwort:

Sehr geehrter Mandant,

die gesetzlichen Regelungen für die Berechnung der Versorgungsbezüge unter Berücksichtigung einer Witwerversorgung ergeben sich aus § 54 Abs.4 BeamtVG;
die Berücksichtigung eventueller zusätzlicher Renten ist in § 55 BeamtVG geregelt.Es erfolgt keine Addition der Versorgungsbezüge; vielmehr wird nur im Rahmen bestimmter Höchstsätze gezahlt.

Bei der Berechnung der Witwerversorgung ist stets von der letzten Versorgung, also hier von der Versorgung des verstorbenen Ehegatten auszugehen. Die Höchstgrenze aus der Versorgung der Witwe und eigener Versorgung beträgt 75 % der ruhegehaltsfähigen Dienstbezüge aus der Endstufe der Besoldungsgruppe,aus der sich das dem Witwengeld zugrundeliegende Ruhegehalt bemisst. Die Gesamtbezüge dürfen dabei nicht hinter dem eigenen Ruhegehalt und eines Betrages in Höhe von 20% des Witwergeldes zurück bleiben.

Es wird also zunächst das Witwergeld aus der Versorgung der Ehefrau (55 bzw. 60%)berechnet und dieses durch die eigene Versorgung aufgestockt bis ein Betrag erreicht ist, der 75% der Besoldung aus der Endstufe der Besoldungsgruppe des verstorbenen Ehegatten erreicht ist.

Liegt die eigene Versorgung gleich oder höher als dieser Betrag ist zumindest ein Betrag in Höhe von 20% der Versorgung des verstorbenen Ehegatten zusätzlich zur eigenen Versorgung zu zahlen.(eigene Versorgung plus 20% aus der Versorgung des Ehegatten = Gesamtversorgung)

Es wird dazu eine Vergleichsrechnung durchgeführt: Einerseits Ihre bisherige Versorgung plus 20% aus der Versorgung des Ehegatten und andererseits 75 % aus der Endstufe der Besoldungsgruppe des Ehegatten. Der höhere Betrag stellt dann die zukünftige Gesamtversorgung des Ehegatten dar.

Dieser Betrag wird um den Familienzuschlag des § 50 Abs.1 BeamtVG erhöht. Abzüge, die sich aus einem Versorgungsabschlag wegen früheren Renteneintritts oder aus einem Versorgungsausgleich (nach Scheidung) ergeben, werden entsprechend berücksichtigt.

Beachten Sie bitte weiter, dass derzeit die Abschmelzung der Versorgung von 75% auf 71,75% läuft und damit durch Korekturfaktoren zu einer gewissen Reduzierung der Versorgung führt.



Interessante Fälle aus der E-Mail-Rechtsberatung zu Witwengeld

Vorerbschaft und Pflichtteilsentziehung | Stand: 24.11.2015

FRAGE: Ich war zweimal verheiratet, aus der ersten Ehe sind zwei Söhne, wobei sich der zweite mit 18 Jahren, bei meiner Scheidung von seiner Mutter, die mit unbekannter Adresse weggezogen ist und in de...

ANTWORT: Vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich zunächst im Hinblick auf die im Testament Ihrer zweiten Ehefrau verfügte Vorerbschaft beantworte. Insoweit gibt es zwei Varianten: 1. Sie sind sogenannte ...weiter lesen

Rückkaufwert fließt mit in Erbmasse ein | Stand: 16.01.2014

FRAGE: Mein Mann ist 2005 verstorbenWir haben ein Berliner TestamentIn den Verträgen:Lebensversicherung (seit 01.11.1991)Bausparer (seit 01.12.1998)Unfallver. mit Rückgewähr (seit 01.05.1987) Tochterbi...

ANTWORT: Die Eintragung als Bezugsberechtigter in Versicherungsverträgen ist rechtlich eine Schenkung. Die Auszahlung der Versicherung fällt somit nicht in den Nachlass. Dies gilt für alle Versicherungsarten ...weiter lesen

Erbe zu Lebzeiten antreten | Stand: 09.09.2013

FRAGE: Vor drei Jahren ist unser Vater verstorben, meine Schwester und ich unterschrieben ein Berliner Testament. Meine Schwester, verheiratet, ein erwachsener Sohn und ich, geschieden, drei erwachsene Söhne...

ANTWORT: Frage: 1. Kann meine Schwester noch zu Lebzeiten meiner Mutter ihr Erbe antreten, wenn ja, welche Schritte muss sie da einleiten? Antwort Rechtsanwalt:Die Schwester kann nicht so einfach nun das Erbe nac ...weiter lesen

Regelaltersrente gestoppt - Amt reagiert nicht | Stand: 02.12.2011

FRAGE: Ich bin anerkannter Aussiedler aus Polen. Mein Anspruch auf eine Regelaltersrente wurde anerkannt und die Rente wurde einige Monate ausbezahlt und dann gestoppt ohne richtigen Bescheid mit der Begründun...

ANTWORT: Ihrer Schilderung zur Folge gehe ich davon aus, dass Ihr Anspruch auf Rentenzahlung dem Grunde nach weiterhin besteht. Die Bewilligung im Rentenbescheid wurde Ihren Angaben zur Folge nicht durch eine ...weiter lesen

Witwe eines Beamten - wann besteht Anspruch auf Witwengeld? | Stand: 26.07.2011

FRAGE: Ich bin seit 1975 Polizeibeamter, bis 1981 in NRW, seitdem in Berlin und bin jetzt 53 Jahre alt. Im Oktober 2009 haben meine Frau und ich geheiratet. Im November 2010 wurde bei mir Krebs diagnostiziert...

ANTWORT: Der Anspruch der Witwe eines versorgungsberechtigten Beamten auf Versorgung ergibt sich aus § 19 BeamtVG. Danach besteht ein Anspruch immer dann, wenn die Ehe mit dem Beamten mindestens 1 Jahr gedauer ...weiter lesen

Recht der ARGE auf das Erbe eines Alleinerben | Stand: 19.08.2010

FRAGE: Meine Oma ist letzten Monat verstorben und hat eine Enkeltochter als Alleinerben per Testament bestimmt. Diese bekommt aber Alg2. Es gibt 6 Erben, die einen Pflichtteilsanspruch haben. Hat die Arge da...

ANTWORT: Sehr geehrte Mandantin,Wird der Erblasser nur von einem Alleinerben beerbt, so richtet sich ein Pflichtteilsanspruch auch nur gegen diesen Alleinerben. Dies gilt auch, soweit von dem Erblasser eine Testamentsvollstreckun ...weiter lesen


Rechtsbeiträge
Interessante Beiträge zu Witwengeld

Begrenzt dienstfähige Beamte werden begünstigt
| Stand: 02.04.2014

Das Bundesverwaltungsgericht (BVerwG) hat mit Urteil vom 27.03.2014 (Az 2 C 50/11) entschieden, dass das Alimentationsprinzip Beamten, "die nur begrenzt dienstfähig sind, also aus gesundheitlichen Gründen nur noch ...weiter lesen

Witwengeld kann trotz kurzer Ehe gewährt werden
| Stand: 25.11.2013

Einer Witwe eines verstorbenen Polizeibeamten kann eine beamtenrechtliche Versorgung trotz kurzer Ehedauer zustehen, wenn vor Gericht glaubwürdig dargelegt wird, dass die Heirat nicht zum Zweck einer sogenannten Versorgungsehe ...weiter lesen

E-Mail-Beratung:
Jetzt kostenloses Angebot anfordern!Hier gehts los.
Telefonberatung: Jetzt anrufen unter 0900-1 875 000-505
1,99 €/Min. inklusive 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen
Kontakt zum Autor des Beitrages:
Rechtsanwalt Dr. Dietmar Breer   |Hier klicken

SEHR GUT
4.5 Sternenbewertungen

19.840 Kundenbewertungen
Bewerten auch Sie den Anwalt
nach dem Gespräch !

   | Stand: 28.03.2017
ich finde diese Einrichtung sehr sehr hilfreich - gerade wenn man nicht so recht weiß, wohin man sich wenden kann Vielen Dank nochmals

   | Stand: 27.03.2017
Ich bin sehr zufrieden mit den Antworten . Ich kann diese hotline nur weiterempfählen.

   | Stand: 24.03.2017
Guten Tag, ich hatte mit RAin Kogan ein telefonat. Sie hat mir bestens weiter geholfen. Solche Informationen sind Gold wert...

Der direkte Draht zum Anwalt:

0900-1 875 000-505
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunktnetzen



Wichtige Themen:

Rechtsanwalt für Beamtenrecht | Beamtenrecht | Nachbarrecht | Sozialrecht | Beamtenversorgung | Halbwaisenrente | Hinterbliebenenrente | Höhe der Witwenrente | Kleine Witwenrente | Sterbegeld | Sterberecht | Todesfall | Waisengeld | Waisenrente | Witwen Und Waisenrente | Witwenrente

Hilfreiche und viele kostenlose Produkte:


ERFOLGSAUSSICHTEN CHECK

Lassen Sie 10 Anwälte urteilen

Lohnt sich ein Anwalt? Lassen Sie das Risiko Ihrer Rechtsangelegenheit von unabhängigen Rechtsanwälten bewerten. ...weiter lesen
Hilfreiche und viele kostenlose Produkte:

HOMEPAGE TOOLS
NEU und exklusiv für Webmaster

Machen Sie Ihre Website rechtssicher! Mit unseren kostenlosen Homepage-Tools minimieren sie das Risiko einer Abmahnung. Egal ob Impressum, Disclaimer oder AGB. ...weiter lesen
Recht auf Ihrer Website

JURA TICKER

Die neuesten Meldungen auf Ihrer Website
Der Jura-Ticker bietet Ihren Besuchern aktuelle Gerichtsurteile, die stets interessant und leserfreundlich geschrieben sind. Dieser Content ist kostenlos in jede Website integrierbar und wird von uns regelmäßig mit einer neuen Meldung bestückt. Rechtsgebiete, Größe und Farben des Tickers können dabei an den eigenen Internetauftritt angepasst werden.

Deutsche Anwaltshotline
Anwaltshotline
Der direkte Draht zum Anwalt:

0900-1 875 000-505
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunktnetzen


E-Mail Beratung Online-Rechtsberatung per E-Mail. Antwort innerhalb weniger Stunden „schwarz auf weiß“. Jetzt Anfragen