Der direkte Draht zum Anwalt:
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00 Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen.

Finanzamt kündigt Vollstreckung an


Online-Rechtsberatung von Rechtsanwältin Andrea Fey
Stand: 19.03.2010

Frage:

Ich soll binnen kürzester Zeit von insgesamt noch offenen Steuern in Höhe von 16.000 Euro 6.000 Euro an Einkommen- und Umsatzsteuern an das FA München zahlen.
Ich kann aber nur maximal 2000 Euro im Monat zahlen, und in wirtschaftlich schlechten Monaten, nur 1000 Euro.
Das habe ich dem Amt mitgeteilt. Auch, dass ich bereits auf meine Krankenversicherung verzichte, um schnellstmöglich meine Steuern zu bezahlen.
Da ich im vergangenen Jahr zumeist nur 1000 Euro pro Monat gezahlt habe, unterstellt mir die FA-Beamtin in ihrem Schreiben von heute, 19.3.10, dass ich, weil ich ihr 2000 Euro angeboten habe, ein Mehr an Einkommen verschwiegen habe, weil ich ja bisher immer nur 1000 Euro maximal gezahlt habe. Was aber nicht stimmt, auch im vergangenen Jahr habe ich in wirtschaftlich günstigen Monaten mehr als 1000 Euro pro Monat gezahlt.
Mit ihrem Schreiben von heute hat mir die FA-Beamte einen Vollziehungsbeamten angekündigt. Aber ich habe nichts!
Was kann ich tun?

E-Mail-Beratung:
Jetzt kostenloses Angebot anfordern!Hier gehts los.
Telefonberatung: Jetzt anrufen unter 0900-1 875 000-547
1,99 €/Min. inklusive 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen

Antwort:

Sehr geehrte Mandantin,

gerne nehme ich zu den von Ihnen aufgeworfenen Fragen im Zusammenhang mit der vom Finanzamt angekündigten Vollstreckung Stellung:

Dabei möchte ich zunächst darauf hinweisen, dass die von Ihnen genannte und bereits vom Finanzamt in die Wege geleitete Pfändung bei Ihrem Kunden bereits ein Mittel der Zwangsvollstreckung darstellt.

Die Annahme der Finanzbeamtin, Sie hätten ein erhöhtes Einkommen verschwiegen, da Sie nunmehr eine Zahlung von 2.000 EUR angeboten haben, können Sie leicht dadurch entkräften, dass Sie klarstellen, dass in Ihrer freiberuflichen Tätigkeit die Einkünfte monatlich stark schwanken, je nach Auftragslage. Zum detaillierten Beleg, wie sich Ihre Einkünfte in den letzte Monaten entwickelt haben, insbesondere dass Sie erstmalig im September 2009 4.000 EUR verdient haben, sollten Sie eine entspr. betriebswirtschaftliche Auswertung (BWA) vorlegen.

Des weiteren empfiehlt sich die Vorlage einer möglichst positiven Zukunftsprognose, aus der heraus Sie monatliche künftige Zahlungen in Höhe von möglichst 2.000 EUR, mindestens aber 1.000 EUR glaubhaft machen können.

In Ihrem Schreiben sollten Sie auf Beibehaltung der vereinbarten Stundung aus den o.g. Gründen bestehen und darauf hinweisen, dass eine Auflösung der Stundungsvereinbarung mangels Fehlverhaltens Ihrerseits nicht in Betracht kommt, sondern das Finanzamt seinerseits verpflichtet ist, die getroffene Stundungsvereinbarung einzuhalten. In diesem Zusammenhang ist auch der Pfändung bei Ihrem Kunden wegen Rechtswidrigkeit, nämlich Verstoßes gegen die getroffene Stundungsvereinbarung, zu widersprechen.



Rechtsbeiträge über Versicherungsrecht
Interessante Fälle aus der E-Mail-Rechtsberatung zu Einmalzahlung

Krankenkasse behält Beiträge ein | Stand: 14.09.2012

FRAGE: Ich bin Student (36), einkommenslos (finanzielle Unterstützung durch die Eltern), und habe eine Beitragserhöhung von meiner Krankenkasse erhalten, da ich der Aufforderung zur Einkommenserklärun...

ANTWORT: Sehr geehrter Herr Ahnert,das Vorgehen der Barmer entspricht den gesetzlichen Grundlagen des § 240 Abs.4 SGB V.Danach ist für die Beitragsbemessung bei freiwillig versicherten Mitgliedern ei ...weiter lesen

Unterhaltspflicht für 30-jähriges Kind? | Stand: 12.06.2012

FRAGE: Aus unserer Familie, hier geht es ausschließlich darum, dass der Sohn in eine eigene Wohnung ziehen möchte! Die Eltern sind selbständig, wohnen mit 30jähr., led./kinderlosem Soh...

ANTWORT: Eine Unterhaltspflicht für die Eltern besteht bei einem 30jährigen Kind nur noch in seltenen Ausnahmefällen. Ein solcher Fall kann sein, dass das Kind seit seiner Kindheit krank/behinder ...weiter lesen

Tierarztkosten und Einkommenssteuererklärung | Stand: 10.04.2012

FRAGE: Kann ich Tierarztkosten bei der Einkommenssteuererklärunggeltend machen? ...

ANTWORT: Im Einkommensteuerrecht können grundsätzlich Aufwendungen nur abgesetzt werden, wenn sie mit einer Einkommensart in Verbindung stehen. Private Ausgaben können nur ausnahmsweise als Sonderausgabe ...weiter lesen

Hartz IV Antrag - Welches Vermögen darf man besitzen, um einen positiven Bescheid zu bekommen? | Stand: 09.12.2010

FRAGE: Im Dezember 2008 habe ich mir von der Witwe meines Vaters meinen Erbanteil in Höhe von 75000 € auszahlen lassen.Zu der Zeit war ich in einer beruflichen Reha Maßnahme in Hamburg, als mei...

ANTWORT: Sehr geehrter Mandant,nach der Umstellung der Transferleistungen durch die Zusammenlegung von Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe zum Arbeitslosengeld II, dem so genannten Hartz IV, hat grundsätzlic ...weiter lesen

In Spanien arbeitslos geworden und in Deutschland Arbeitslosengeld beantragt - Besteht ein Anspruch auf Zahlungen? | Stand: 08.12.2010

FRAGE: Im Juni 2009 bin ich als Heimkehrer von Spaniennach Deutschland zurück gekommen. Ich habe in Spanien 3,5 Jahre gearbeitet und war auch in dieser Zeit fest angemeldet, sprich alle Sozialleistunge...

ANTWORT: Sehr geehrter Mandant,ich möchte zu Beginn der Beratung kurz darauf hinweisen, dass auch Arbeitnehmer aus Deutschland ihr Arbeitslosengeld (zeitweise) in Spanien beziehen können. Das europäisch ...weiter lesen

Problematik der Einkünfte im Rahmen des Hartz IV Bezugs | Stand: 05.03.2010

FRAGE: Ich habe bezüglich der Einkünfte oder des Bezuges von Harz 4 einige Fragen: zu unser Person: Meine Frau und ich mit 2 Kindern 13 und 10 Jahren wurden Ende 2009 arbeitslos. Wir vermuten, das...

ANTWORT: Sehr geehrter Mandant,Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhaltes nach SGB II (ALG II) erhält nach § 7 SGB II, wer das 15. Lebensjahr vollendet und das Renteneintrittsalter noch nicht erreich ...weiter lesen


E-Mail-Beratung:
Jetzt kostenloses Angebot anfordern!Hier gehts los.
Telefonberatung: Jetzt anrufen unter 0900-1 875 000-547
1,99 €/Min. inklusive 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen

SEHR GUT
4.5 Sternenbewertungen

19.614 Kundenbewertungen
Bewerten auch Sie den Anwalt
nach dem Gespräch !

   | Stand: 17.01.2017
Immer wenn ich anrufe werde ich sehr schnell und Kompetent beraten.Vielen Dank dafür

   | Stand: 16.01.2017
Vielen Dank für die sehr gute Beratung

   | Stand: 13.01.2017
Ein sehr freundlicher, kompetenter Anwalt, der in wenigen Minuten einen komplizierten Sachverhalt lösen konnte.

Der direkte Draht zum Anwalt:

0900-1 875 000-547
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunktnetzen



Wichtige Themen:

Rechtsanwalt für Versicherungsrecht | Bankrecht | Nachbarrecht | Versicherungsrecht | 13. Monatseinkommen | 13. Monatsgehalt | Akkordlohn | ausstehender Lohn | Beschäftigungsentgelt | Bonuszahlung | Dazuverdienen | Dreizehntes Monatsgehalt | Ecklohn | Einstiegsgehalt | Kostgeld | bezahlte Freistellung | Einkommensanrechnung

Hilfreiche und viele kostenlose Produkte:


ERFOLGSAUSSICHTEN CHECK

Lassen Sie 10 Anwälte urteilen

Lohnt sich ein Anwalt? Lassen Sie das Risiko Ihrer Rechtsangelegenheit von unabhängigen Rechtsanwälten bewerten. ...weiter lesen
Hilfreiche und viele kostenlose Produkte:

HOMEPAGE TOOLS
NEU und exklusiv für Webmaster

Machen Sie Ihre Website rechtssicher! Mit unseren kostenlosen Homepage-Tools minimieren sie das Risiko einer Abmahnung. Egal ob Impressum, Disclaimer oder AGB. ...weiter lesen
Recht auf Ihrer Website

JURA TICKER

Die neuesten Meldungen auf Ihrer Website
Der Jura-Ticker bietet Ihren Besuchern aktuelle Gerichtsurteile, die stets interessant und leserfreundlich geschrieben sind. Dieser Content ist kostenlos in jede Website integrierbar und wird von uns täglich mit einer neuen Meldung bestückt. Rechtsgebiete, Größe und Farben des Tickers können dabei an den eigenen Internetauftritt angepasst werden.

Deutsche Anwaltshotline
Anwaltshotline
Der direkte Draht zum Anwalt:

0900-1 875 000-547
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunktnetzen


E-Mail Beratung Online-Rechtsberatung per E-Mail. Antwort innerhalb weniger Stunden „schwarz auf weiß“. Jetzt Anfragen