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Schadensersatz von der Fluggesellschaft wegen verspäteter Maschine?


Online-Rechtsberatung von Rechtsanwalt Marc N. Wandt
Stand: 15.02.2010

Frage:

Im August 2009 sollte meine Familie und ich mit einer Maschine von Palma de Mallorca nach Berlin-Schönefeld fliegen. Der Abflug verzögerte sich um mehr als 5 Stunden. Hierfür erwarte ich eine finanzielle Rückerstattung (ein Verzehrgutschein für uns 4 betroffende wurde vor Ort ausgestellt) , diverser Schriftwechsel mit dem Kundendienst der Fluggesellschaft liegt vor, jedoch lehnt die Fluggesellschaft meine Forderung ab.

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Antwort:

Sehr geehrte Mandantin,

In der Tat ist es so, dass bei Flugverspätungen von gewisser Erheblichkeit Ansprüche gegen die Fluggesellschaft unter bestimmten Umständen geltend gemacht werden können. Der Umfang der Ansprüche richtet sich nach der Länge der Verspätung sowie der Entfernung zwischen Startflughafen und Destination. Grundsätzlich steht Ihnen ab einer Verspätung von drei Stunden eine Entschädigungsleistung zu (vgl. insoweit: Urt. d. EuGH v. 19.11.2009, Az. C-402/07 und C-432/07).

Eine Ausnahme läge nur dann vor, wenn die Verspätung auf "außergewöhnliche Umstände" zurück zu führen wäre, wobei hier die Schwelle relativ hoch liegt (Bsp. Streik, Naturkatastrophe usw.). Ein Defekt einer Maschine reicht hierfür nicht aus.

Die Ausgleissumme beträgt, abhängig von o.g. Parametern, zwischen 250 und 600 EUR. Erhöhter Verpflegungsaufwand etc. können daneben geltend gemacht werden, wobei diese in Ihrem Fall durch die entsprechende Hingabe von Verpflegungsgutscheinen erfolgt ist.

Aufgrund der genannten Verspätung von 5 Stunden und der Entfernung von etwa 1.600 km dürfte in Ihrem Fall die Zahlung von 400 EUR angemessen sein. Grundsätzlich ist die Fluggesellschaft auch einstandspflichtig, da es sich um einen Carrier mit Sitz in der EU handelt.

Bedenken Sie jedoch, dass Sie für die Flugverspätung die volle Darlegungs- und Beweislast haben. Heben Sie also Dokumente, aus denen sich die Verspätung ergibt, gut auf.

Sie sollten folglich der Fluggesellschaft unter Bezugnahme auf die neuere Rechtsprechung des EUGH nochmals zur Zahlung der Entschädigungssumme auffordern. Achten Sie auf die Beweisbarkeit der Zustellung, sprich verwenden Sie ein Einschreiben, ggf. mit Rückschein. Leistet die Gesellschaft innerhalb der zu setzenden Frist, zwei Wochen dürften hier angemessen sein, nicht, so müssten Sie ggf. den Rechtsweg beschreiten, die Fluggesellschaft also verklagen. Als Gerichtsstand steht Ihnen wahlweise Palma (aufgrund der Kosten wohl uneffektiv) oder aber Berlin als Zielflughafen zur Wahl.



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