Der direkte Draht zum Anwalt:
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00 Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen.

Mietforderungen des Vermieters trotz Kündigung


Online-Rechtsberatung von Rechtsanwältin Andrea Fey
Stand: 05.02.2010

Frage:

Am 30.09.2009 habe ich die Kündigung zum 31.01.2010, weil ich nicht wußte, ob die Wohnungsübergabe zum 18.12.2009 termingerecht in Ordnung geht (Neubau), an den Vermieter übergeben. Am 29.12.2009 wurde die Wohnung (Schlüssel, Zählerstände) an den Vermieter übergeben. Der Vermieter übergab die Kaution und hatte keine weiteren Forderungen. Am 21.01.2010 kommt ein Schreiben vom Vermieter mit der Forderung der Miete für Januar 2010. Wie soll ich mich verhalten?

E-Mail-Beratung:
Jetzt kostenloses Angebot anfordern!Hier gehts los.
Telefonberatung: Jetzt anrufen unter 0900-1 875 000-11
1,99 €/Min. inklusive 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen

Antwort:

Sehr geehrter Mandant,

gerne nehme ich zu den von Ihnen aufgeworfenen Fragen im Zusammenhang mit der vom Vermieter angeforderten Miete für Januar 2010 Stellung:

Dabei möchte ich zunächst darauf hinweisen, dass Ihre Kündigung eine einseitige empfangsbedürftige Willenserklärung darstellt, die das Mietverhältnis zu dem in der Kündigung angegebenen Zeitpunkt beendet.

Die Problematik besteht daher darin, dass Sie die Kündigung zum 31.01.2010 anstatt zum 31.12.2009 erklärt haben.

Denn auf die reine Wohnungsübergabe als solche kommt es leider nicht an.

Vielmehr war der Vermieter aufgrund Ihrer Kündigung zum 31.01.2010 verpflichtet, die Wohnung für Januar 2010 für Sie frei zu halten, und war demgemäss gehindert, die Wohnung anderweitig bereits zum 31.01.2010 zu vermieten.

Ein weiteres Problem besteht darin, dass Sie für eine etwaige mündliche anderweitige Vereinbarung mit dem Vermieter leider beweispflichtig sind, also bspw. dafür, dass Sie vereinbart hätten, dass Sie schon im Dezember 2009 ausziehen würden und dass Sie in diesem Fall auch die Miete für Januar 2010 nicht zahlen müssten.

Auch aus dem Umstand heraus, dass der Vermieter Ihnen ohne weitere Forderungen die Kaution übergab, lässt sich nicht eindeutig schließen, dass er auf seinen Mietanspruch für Januar 2010 verzichte wollte, auch wenn natürlich ein Indiz dementsprechend durch die Kautionsrückzahlung gesetzt wurde.

Aufgrund der leider Sie treffenden Beweislast bzgl. einer Vereinbarung, dass das Mietverhältnis nicht wie in Ihrer Kündigung angegeben zum 31.01.2010, sondern schon zum 31.12.2009 beendet werden sollte, empfehle ich Ihnen, in Anwesenheit eines Zeugen diesbzgl. ein Gespräch mit dem Vermieter zu führen.

Denn hierdurch gewinnen Sie evtl. die erforderlichen Beweise, nämlich Zeugenaussagen, dass der Vermieter in diesem Gespräch bestätigt, dass man sich bei der Wohnungsübergabe am 29.12.2009 vereinbart habe, dass das Mietverhältnis hiermit beendet sei und nicht erst zum 31.01.2010.

Bis zu diesem Gesprächstermin sollten Sie auch die Januarmiete zurückhalten, da Sie anderenfalls wenig glaubwürdig wirken würden...

Sofern der Vermieter aber ein Gespräch abblockt oder darin keine Aussage zum Beendigungszeitpunkt 31.12.2009 trifft, bleibt es leider bei der für Sie ungünstigen Beweislage und Ihrer Eigenkündigung zum 31.01.2010. Die Erfolgsaussichten, der Zahlung der Januarmiete in einem gerichtlichen Verfahren zu entgehen, sind dann leider eher gering, so dass Sie in diesem Fall zur Vermeidung weiterer Kosten die Januarmiete zahlen sollten.

Vielleicht und das wünsche ich Ihnen, hilft aber das vorgeschlagene Gespräch in Anwesenheit mindestens eines Zeugen weiter...



Interessante Fälle aus der E-Mail-Rechtsberatung zu Kautionsrückzahlung

Mietkaution wegen Wohnungsmängel einbehalten - Post von Rechtsanwalt | Stand: 30.05.2012

FRAGE: Bevor ich meine Frage stelle, kurz eine Zusammenfassung der Sachlage: Ich hatte ein Zimmer meiner Wohnung untervermietet. Der Mieter ist am 31.03.2012 ausgezogen. Er hatte eine Kaution i.H.v. 700 &euro...

ANTWORT: Frage 1.: Muss ich die Anwaltskosten zahlen?Unter Berücksichtigung der Antworten zu den Fragen 2. und 3. war die Rückzahlung der Kaution noch nicht fällig, sodass die geltend gemachten Anwaltskoste ...weiter lesen

Kautionsrückzahlung nach Auszug | Stand: 22.11.2009

FRAGE: Ich bin Mieter und bin am 31. Mai 2009 aus meiner alten Wohnung ausgezogen, da die neue Hauseigentümerin nach dem Kauf Eigenbedarf angemeldet hat. Im Internet habe ich nachgelesen, dass der Vermiete...

ANTWORT: Sehr geehrter Mandant,Fragestellung: Kautionsrückzahlung nach AuszugDer Gesetzgeber hat davon abgesehen, eine Frist zur Abrechnung der Kaution festzulegen. Die Frist zur Abrechnung muss dem Einzelfal ...weiter lesen


Rechtsbeiträge über Miet-/ Immobilienrecht

Interessante Beiträge zu Kautionsrückzahlung

Gaspreiserhöhung unwirksam
Nürnberg (D-AH) - Es existiert keine allgemeine Rechtsnorm, die einem Gasversorger ohne weiteres eine einseitige Preiserhöhung gestattet. Darauf hat jetzt das Oberlandesgericht Dresden hingewiesen (Az. 14 U 983/08). Und im ...weiter lesen

Steuer für Gewinner bei "Big Brother"
Nürnberg (D-AH) - Nicht nur Orwells Großer Bruder, auch der deutsche Fiskus sieht alles: Wer in einer der Big Brother-TV-Staffeln den Gewinn davon trägt, hat diesen auch ordentlich als Einkommen zu versteuern. So zumindest ...weiter lesen

Eltern haften für Musikdownload
Nürnberg (D-AH) - Eltern sind stets in der Kontrollpflicht: Das bloße Verbot, keine Musik aus dem Internet herunter zu laden und an Web-Tauschbörsen teilzunehmen, genügt nicht zur Vermeidung von teuren Rechtsverletzungen ...weiter lesen

E-Mail-Beratung:
Jetzt kostenloses Angebot anfordern!Hier gehts los.
Telefonberatung: Jetzt anrufen unter 0900-1 875 000-11
1,99 €/Min. inklusive 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen

SEHR GUT
4.5 Sternenbewertungen

19.852 Kundenbewertungen
Bewerten auch Sie den Anwalt
nach dem Gespräch !

   | Stand: 29.03.2017
Danke! Wenn man ein rechtliches Problem hat möchte man gerne sofort seine Chncen und Risiken kennen. Ich kenne keine anderen Anwalt bei dem das schneller geht eine erste Einschätzung zu bekommen! Danke Dass es Euch gibt!

   | Stand: 28.03.2017
RA Andreas Wegener ist ein kompetenter und freundlicher Anwalt - sehr empfehlenswert! Die Anwaltshotline ist ein guter Service, den ich schon häufig und gerne genutzt habe, um schnell und unkompliziert kompetente Antworten auf kinifflige Fragen zu bekommen.

   | Stand: 28.03.2017
ich finde diese Einrichtung sehr sehr hilfreich - gerade wenn man nicht so recht weiß, wohin man sich wenden kann Vielen Dank nochmals

Der direkte Draht zum Anwalt:

0900-1 875 000-11
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunktnetzen



Wichtige Themen:

Rechtsanwalt für Mietrecht | Baurecht (öffentliches) | Baurecht | Mietrecht | 550b | Deponat | Einbehaltung | Kaution | Kautionsabrechnung | Kautionshöhe | Kautionskonto | Kautionspfändung | Kautionssparbuch | Kautionsvertrag | Kautionszahlung | Kautionszins | Mietkaution | Mietkautionssparbuch | Sicherheitsleistung

Hilfreiche und viele kostenlose Produkte:


ERFOLGSAUSSICHTEN CHECK

Lassen Sie 10 Anwälte urteilen

Lohnt sich ein Anwalt? Lassen Sie das Risiko Ihrer Rechtsangelegenheit von unabhängigen Rechtsanwälten bewerten. ...weiter lesen
Hilfreiche und viele kostenlose Produkte:

HOMEPAGE TOOLS
NEU und exklusiv für Webmaster

Machen Sie Ihre Website rechtssicher! Mit unseren kostenlosen Homepage-Tools minimieren sie das Risiko einer Abmahnung. Egal ob Impressum, Disclaimer oder AGB. ...weiter lesen
Recht auf Ihrer Website

JURA TICKER

Die neuesten Meldungen auf Ihrer Website
Der Jura-Ticker bietet Ihren Besuchern aktuelle Gerichtsurteile, die stets interessant und leserfreundlich geschrieben sind. Dieser Content ist kostenlos in jede Website integrierbar und wird von uns regelmäßig mit einer neuen Meldung bestückt. Rechtsgebiete, Größe und Farben des Tickers können dabei an den eigenen Internetauftritt angepasst werden.

Deutsche Anwaltshotline
Anwaltshotline
Der direkte Draht zum Anwalt:

0900-1 875 000-11
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunktnetzen


E-Mail Beratung Online-Rechtsberatung per E-Mail. Antwort innerhalb weniger Stunden „schwarz auf weiß“. Jetzt Anfragen