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Vorlagepflicht des Fahrtenbuchs beim Finanzamt


Online-Rechtsberatung von Rechtsanwältin Andrea Fey
Stand: 06.12.2009

Frage:

Habe beim Finanzamt ein Fahrtenbuch für einen repräsentativen Zeitraum (1.1.-31.5.2008) für die EkStE 2008 als Arbeitnehmer vorgelegt. Finanzamt will aber ganzes Jahr. Nach BMF-Schreiben v. 7.7.2006 und 18.11.2009 brauche ich dies doch nicht, oder?

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Antwort:

Sehr geehrter Mandant,

gerne nehme ich zu den von Ihnen aufgeworfenen Fragen im Zusammenhang mit den von Ihnen genannten BMF-Schreiben Stellung:

Dabei möchte ich zunächst auf die nachfolgend zitierte Ziffer 4 des BMF-Schreibens vom 18.11.2009 ? Az.: IV C 6 ? S 2177/07/10004 hinweisen:

?Der Umfang der betrieblichen Nutzung ist vom Steuerpflichtigen darzulegen und glaubhaft zu machen. Dies kann in jeder geeigneten Form erfolgen. Auch die Eintragungen in Terminka-lendern, die Abrechnung gefahrener Kilometer gegenüber den Auftraggebern, Reisekosten-aufstellungen sowie andere Abrechnungsunterlagen können zur Glaubhaftmachung geeignet sein. Sind entsprechende Unterlagen nicht vorhanden, kann die überwiegende betriebliche Nutzung durch formlose Aufzeichnungen über einen repräsentativen zusammenhängenden Zeitraum (i. d. R. 3 Monate) glaubhaft gemacht werden. Dabei reichen Angaben über die be-trieblich veranlassten Fahrten (jeweiliger Anlass und die jeweils zurückgelegte Strecke) und die Kilometerstände zu Beginn und Ende des Aufzeichnungszeitraumes aus.?

Da der repräsentative Zeitraum in Ihrem Fall sogar 5 Monate umfasst, ist dies gem. dem o.g. BMF-Schreiben ausreichend.



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