Der direkte Draht zum Anwalt:
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00 Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen.

Gemeinde fordert zum Grundstückskauf auf

Online-Rechtsberatung von Rechtsanwalt Dr. Dietmar Breer
Stand: 24.11.2009

Frage:

Wir (Ehepaar) haben das Nutzungsrecht (Urkunde) an einem ehemals volkseigenen Grundstück. Der jetzige Eigentümer (Gemeinde) hat uns schriftlich aufgefordert gemäß SachenRBerG das Grundstück zu kaufen bzw. zu pachten. Grundsätzlich sind wir zum Kauf bereit, allerdings zu einem späteren Zeitpunkt (in ca. 3-4 Jahren).
Was müssen wir diesbezüglich beachten bzw. evtl. unternehmen?

E-Mail-Beratung:
Jetzt kostenloses Angebot anfordern!Hier gehts los.
Telefonberatung: Jetzt anrufen unter 0900-1 875 000-18
1,99 €/Min. inklusive 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen
Kontakt zum Autor des Beitrages:
Rechtsanwalt Dr. Dietmar Breer   |Hier klicken

Antwort:

Sehr geehrter Mandant,

im vorliegenden Fall kann ich Ihnen zunächst einmal empfehlen, das Gespräch mit der Gemeinde zu suchen und sich dort nach den Modalitäten (Kaufpreis etc.) zu erkunden.

Grundsätzlich ist es so, dass Sie nach dem Sachenrechtsbereinigungsgesetz einen Anspruch auf Ankauf des von Ihnen genutzten Grundstückes haben, wobei der Kaufpreis im Regelfall nur die Hälfte des Bodenwertes beträgt. Dabei gibt es allerdings eine Unzahl von Ausnahmen, die sich aus der Nutzung bzw. geänderten Nutzung des Grundstückes ergeben können. Von daher ist es wichtig zu klären, zu welchen Konditionen Sie kaufen können. Hinsichtlich des Bodenwertes hat die Gemeinde zudem ein Register (Bodenwertkarte), dem Sie den Wert des Grundstückes entnehmen können.

Entspricht der Kaufpreis Ihren Vorstellungen und Möglichkeiten bietet es sich an eventuell schon jetzt einen Kaufvertrag für die Zukunft zu schließen. So kann als Tag der Eigentumsübergabe durchaus ein Datum in 2013 vereinbart werden. Das gleiche gilt natürlich für die Fälligkeit des Kaufpreises.

Da ich davon ausgehe, dass die Gemeinde die Angelegenheit geregelt haben möchte, kann ich mir gut vorstellen, dass sie auf eine solche Regelung eingeht, möglicherweise mit der Vereinbarung einer kleinen Pacht für die Zwischenzeit.

Möglicherweise stellt sich bei dem Gespräch mit der Gemeinde auch heraus, dass eine Anpachtung für Sie lukrativer ist. Da Sie zu dem gesamten Hintergrund keine Angaben machen, kann ich hier auch keine konkreteren Aussagen machen.

Das Gespräch mit der Gemeinde ist auch schon deswegen sinnvoll, dass die Gemeinde nicht einseitig ein Nutzungsentgelt festlegt. Diesen Weg wird sie nämlich beschreiten, wenn es zu einer anderweitigen Regelung mit Ihnen nicht kommt.

Ich würde dieses Informationsgespräch mit der Gemeinde nicht auf die lange Bank schieben sondern in den nächsten Wochen einen Informationstermin vereinbaren. Sie sollten sich anschließend die Sache noch einmal genau durch den Kopf gehen lassen und dann der Gemeinde Ihre Vorstellungen mitteilen. Auch hier gilt, dass Grundstücksgeschäfte stets das Ergebnis sorgfältiger vorheriger Besprechungen sind.



Interessante Fälle aus der E-Mail-Rechtsberatung zu Bürgerrecht

Mietkostenübernahme bei Hartz IV Bezug | Stand: 24.11.2009

FRAGE: Sozialrecht-Anfrage zu SGB II ? Hartz IV ? Mietkostenübernahme:Ich, 59 Jahre alt, im öffentl. Dienst tätig, bewohne mit meinem Sohn eine 2 Zimmer-Wohnung, Mietpreis 443,--€. Ich möcht...

ANTWORT: Sehr geehrte Mandantin,in der Sache ihres Sohnes sind 2 Phasen zu unterscheiden: Die erste Phase dauert 1 Jahr.In dieser Phase bilden Ihr Sohn und seine Freundin eine Wohngemeinschaft. Zur Berechnung de ...weiter lesen

Kann die Elternzeit verlängert werden? | Stand: 23.11.2009

FRAGE: Ich befinde mich zur Zeit in Elternzeit. am 22.12.2008 wurde meine Tochter geboren. Ich beziehe für 12 Monate Erziehungsgeld und habe vor einem Jahr mündlich mit einem Arbeitgeber vereinbart...

ANTWORT: Sehr geehrte Mandantin,1.) Eine Verlängerung der Elternzeit ist nur mit Zustimmung des Arbeitgebers möglich (§ 16 Abs.3 Satz 1 BEEG). Weitere Kriterien hierzu enthält das Gesetz nicht ...weiter lesen


Rechtsbeiträge über Ausländerrecht

Interessante Beiträge zu Bürgerrecht

Freier Zutritt zur Wohnung, um einem Schuldner das Gas abzustellen
Nürnberg (D-AH) - Wer sich Zutritt zu einer Wohnung verschaffen will, um dort den Gashahn abzudrehen, weil der Mieter die Energierechnung schuldig geblieben ist, braucht dafür keinen richterlichen Durchsuchungs-Beschluss. Da ...weiter lesen

Anwohner beklagen Lärm - Bolz-Platz muss verschwinden
Nürnberg (D-AH) - Einen Bolz-Platz nicht nur zu schließen, sondern gleich vom Erdboden verschwinden zu lassen, hat das Verwaltungsgericht Berlin (Az. VG 10 A 239.05) angewiesen. Wie die telefonische Rechtsberatung de ...weiter lesen

Auf dem Weg zur Arbeit erschossen - Arbeitsunfall
Nürnberg (D-AH) - Kommt jemand auf seinem Weg zur Arbeit zu Tode, so handelt es sich um einen Arbeitsunfall. Auch, wenn es dabei um einen nie aufgeklärten Mord geht. Das hat das Sächsische Landessozialgericht en ...weiter lesen

E-Mail-Beratung:
Jetzt kostenloses Angebot anfordern!Hier gehts los.
Telefonberatung: Jetzt anrufen unter 0900-1 875 000-18
1,99 €/Min. inklusive 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen
Kontakt zum Autor des Beitrages:
Rechtsanwalt Dr. Dietmar Breer   |Hier klicken

SEHR GUT
4.5 Sternenbewertungen

19.609 Kundenbewertungen
Bewerten auch Sie den Anwalt
nach dem Gespräch !

   | Stand: 16.01.2017
Vielen Dank für die sehr gute Beratung

   | Stand: 13.01.2017
Ein sehr freundlicher, kompetenter Anwalt, der in wenigen Minuten einen komplizierten Sachverhalt lösen konnte.

   | Stand: 09.01.2017
Bei dem Gespräch mit dem Anwalt kam auch die Deutsche Anwaltshotline ins Gespräch. Neugierig geworden habe ich nach Beendigung des Telefongespräches gesucht und auch gefunden und meine Meinung kundgetan. Ich wünschte mir in unserer Nähe auch so kompotente Beratung, da ging es mir oft besser. Danke für die Beratung.

Der direkte Draht zum Anwalt:

0900-1 875 000-18
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunktnetzen



Wichtige Themen:

Rechtsanwalt für Ausländerrecht | Ausländerrecht | Öffentliches Recht | Spätaussiedlerrecht | §92 A AuslG | Anwerbestoppausnahmeverordnung | Ausländerangelegenheiten | Ausländerfragen | Ausländergesetz | Ausländische Studenten | Auslandsrecht | DVAuslG | Garantieerklärung | Verpflichtungserklärung | Vorabzustimmung | Vorbereitungshaft | Integrationskurs | Immigration

Hilfreiche und viele kostenlose Produkte:


ERFOLGSAUSSICHTEN CHECK

Lassen Sie 10 Anwälte urteilen

Lohnt sich ein Anwalt? Lassen Sie das Risiko Ihrer Rechtsangelegenheit von unabhängigen Rechtsanwälten bewerten. ...weiter lesen
Hilfreiche und viele kostenlose Produkte:

HOMEPAGE TOOLS
NEU und exklusiv für Webmaster

Machen Sie Ihre Website rechtssicher! Mit unseren kostenlosen Homepage-Tools minimieren sie das Risiko einer Abmahnung. Egal ob Impressum, Disclaimer oder AGB. ...weiter lesen
Recht auf Ihrer Website

JURA TICKER

Die neuesten Meldungen auf Ihrer Website
Der Jura-Ticker bietet Ihren Besuchern aktuelle Gerichtsurteile, die stets interessant und leserfreundlich geschrieben sind. Dieser Content ist kostenlos in jede Website integrierbar und wird von uns täglich mit einer neuen Meldung bestückt. Rechtsgebiete, Größe und Farben des Tickers können dabei an den eigenen Internetauftritt angepasst werden.

Deutsche Anwaltshotline
Anwaltshotline
Der direkte Draht zum Anwalt:

0900-1 875 000-18
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunktnetzen


E-Mail Beratung Online-Rechtsberatung per E-Mail. Antwort innerhalb weniger Stunden „schwarz auf weiß“. Jetzt Anfragen