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Stornierung der reservierten Zimmer im Hotel zu spät vorgenommen - Müssen die gesamten Kosten getragen werden?

Online-Rechtsberatung von Rechtsanwalt Bernd Beder
Stand: 16.11.2009

Frage:

Am 10.09.2009 haben wir einen Hotel gebucht für Gäste aus Amerika. Anreisedatum wäre der 17.09.2009 gewesen. Die Gäste haben sich denn kurzfristig umentschieden und einige sind überhaupt nicht gekommen. Aus diesem Grund haben wir die Buchung storniert und zwar am 16.09.2009. Daraufhin schrieb das Hotel, dass wir den Gesamtbetrag bezahlen müssen, weil die Stornozeit 60 Tage beträgt.

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Antwort:

Sehr geehrte Mandantin,

Mit der Hotelbuchung haben Sie einen Vertrag mit dem Hotel geschlossen, an den beide Vertragsparteien gebunden sind. Danach ist das Hotel verpflichtet, die gebuchten Zimmer zum Termin vorzuhalten; Sie sind verpflichtet, den vereinbarten Zimmerpreis zu entrichten.

Die Beantwortung der Frage, ob und gegebenenfalls in welchem Umfang Sie die gebuchten Zimmer kostenfrei stornieren können, ergibt sich ebenfalls aus dem Vertrag. Haben Sie insoweit nichts vereinbart, muss der volle Zimmerpreis bezahlt werden. Dass üblicherweise Einzelbuchungen noch bis zum Nachmittag storniert werden können, spielt dabei ebenso wenig eine Rolle, wie die häufig anzutreffende Möglichkeit, bei Kontingentbuchungen ein Rücktrittsfrist zu vereinbaren. Entscheidend ist allein der Inhalt des mit dem Hotel abgeschlossenen Vertrages.

Das Hotel muss sich jedoch auf den Zimmerpreis dasjenige anrechnen lassen, was es durch die anderweitige Zimmervermietung verdient hat oder hätte verdienen können. Hat zum Zeitpunkt der von Ihnen vorgenommenen Stornierung eine größere Messe in Düsseldorf oder Köln stattgefunden, haben Sie gute Chancen, dass Ihnen der im Streitfall insoweit erforderliche Sachvortrag gelingt. Zu Messezeiten werden nämlich üblicherweise nicht nur langfristige Buchungen vorgenommen, sondern in erheblichen Umfang auch Buchungen am Nachmittag desselben Tages mit der Folge, dass zu diesen Zeiten von einer Komplettauslastung auszugehen ist.

Fanden zum Zeitpunkt der Stornierung keine oder nur kleinere Messen statt, wird der entsprechende Sachvortrag schwieriger. Dann hilft es auch nicht, dass die Beweislast für die fehlende Möglichkeit der Zimmerauslastung beim Hotel liegt.

Ich empfehle Ihnen daher, mit dem Hinweis auf die Möglichkeit der anderweitigen Zimmervermietung eine vergleichweise Regelung mit dem Hotel zu suchen.



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