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Angeblich per Internet abgeschlossener Dienstleistungsvertrag - Es folgen Mahnungen!


Online-Rechtsberatung von Rechtsanwalt Marc N. Wandt
Stand: 22.08.2009

Frage:

Ein Internetunternehmen hat mir einen Mahnbrief "Letzte Mahnung" über einen Betrag von 96,- plus Euro Mahngebühr wegen einem angeblich per Internet abgeschlossenen Dienstleistungvertrag "Jahreszugang vom 6.6.09-6.6.2010. Die droht mit Inkasso-Rechtsanwalts-büro und negativem Schufa-Eintrag. Bewusst habe ich so einen Vertrag über das Internet nicht abgeschlossen, allenfalls wurde ich durch irgendwelches
Kleingedrucktes auf Internetseiten getäuscht.

An dem "Dienstleistungsvertrag" habe ich kein Interesse. Was soll ich tun? Nicht reagieren? Zahlen "um des lieben Friedens willen"? Ich habe als Arzt keine Zeit und keinen Nerv mich mit Betrügern herumzuschlagen.

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Antwort:

Die genannte Firma ist aus der hiesigen Beratungspraxis wohlbekannt. Landläufig wird in diesem Zusammenhang von Internetabzocke gesprochen. Dem sollten Sie jedenfalls entgegenwirken.

Rein rechtlich hat dieses Unternehmen bei der durchsetzung ihrer Ansprüche mehrere Probleme. So müssten sie im Streitfall beweisen, tatsächlich mit Ihnen konkret einen Vertrag abgeschlossen zu haben. Ferner müssten sie darlegen, dass ihre Seiten dem deutschen Verbraucherschutzrecht genüge tun. Beides gelingt dieser Firma regelmäßig nicht, so dass der Gang vor Gericht gescheut wird. Gleichwohl wird kräftig gedroht, wovon Sie sich aber KEINESFALLS einschüchtern lassen sollten. Rechtlich sind diese Drohungen vollig irrelevant. Das Schlimmste was Sie mithin tun könnten, wäre die Forderung zu begleichen, um "ihre Ruhe zu haben". Genau das ist nämlich das Ziel dieser Herren.

Effektiver und bislang bewährt ist die Methode, auf deren Schreiben und Mails NICHT zu reagieren und zwar in keinster Art und Weise. Die Mahnroutine, die dieses unternehmen entwickwelt hat ist zwar von einer gewissen Intensität, am Ende aber nur dann effektiv, wenn die angeschriebene Verbraucher sich entsprechend einschüchtern lassen.

Insoweit sollten Sie konsequent GAR NICHTS tun und die Sache ganz klassisch aussitzen. Gehen Sie davon aus, über kurz oder lang Post von einem Rechtsanwalt zu bekommen. Auch dessen Schreiben ignorieren Sie bitte geflissentlich. Die Erfahrung mit diesem Unternehmen zeigt, dass zwar eine gewisse Geduld besteht, was sich aus den stereotypen Schreiben erkennen lässt. Schlussendlich aber aus eingangs genannten Gründen keinen Rechtsstreit herbeiführen, wohlwissen, dass man unterliegen würde.

Insoweit sollten Sie also, dass dürfte Ihrem Gusto entgegenkommen, die Sache ganz klassisch aussitzen und gar nichts tun. Nach spätenstens drei bis vier Monaten lassen diese Brüder von Ihnen ab. Bis dahin müssen Sie nichts tun, außer deren Post unmittelbar in den Mülleimer zu werfen. Bislang ist diesseits kein Fall bekannt, wo diese Herren tatsächlich vor Gericht gezogen wären und dort auch noch gewonnen hätten. Auch hieraus lässt sich die Wertigkeit derer Forderung absehen.



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