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Mieter errichtet Anbau auf eigene Kosten - Muss ihn der Vermieter beim Auszug dafür entschädigen?


Online-Rechtsberatung von Rechtsanwalt Tobias Kraft
Stand: 03.08.2009

Frage:

Ich bewohne als Mieter ein Haus. Habe einen Anbau auf eigene Kosten vorgenommen, sowie eine Terasse angelegt.

Kann ich bei Auszug vom Eigentümer dafür Ablöse erhalten?
Kann ich den Anbau und die Terasse zurückbauen, auch wenn der Eigentümer dies nicht möchte, mir aber kein Geld dafür anbietet?
Muss ich den Eigentümer überhaupt fragen, wenn ich zurückbauen möchte?

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Antwort:

Sofern keine speziellen Vereinbarungen über die Behandlung des Anbaus bei Auszug getroffen wurden, stellt sich die Rechtslage wie folgt dar:
Sie als Mieterin sind grundsätzlich nicht nur berechtigt, sondern auch verpflichtet, den Anbau und den Ausbau der Terrasse am Ende des Mietverhältnisses zurückzubauen. Sie müssten daher Ihren Vermieter nicht vorher um Erlaubnis bitten, denn geschuldet ist die Rückgabe der Mietsache im ursprünglichen Zustand, d.h. im Zustand der Übernahme der Räumlichkeiten.

Wenn der Eigentümer/Vermieter dies nicht möchte, kann er Sie grundsätzlich nicht am Rückbau hindern, ohne hier Geld in die Hand zu nehmen. Jedoch kann er den Rückbau verhindern, wenn er an Sie eine angemessene Entschädigung zahlt. Hierbei ist zunächst vom aktuellen Verkehrswert des gemieteten Wohnhauses auszugehen bzw. der Wertsteigerung durch die von Ihnen vorgenommenen Arbeiten. Was hier angemessen erscheint, lässt sich auf diesem Wege kaum prognostizieren und ist eine Frage, die im Streitfall von einem Sachverständigen geklärt werden müsste.

Sie könnten daher zunächst mit dem Eigentümer um den Verbleib des Anbaus verhandeln und ihm hierbei zugleich in Aussicht stellen, dass Sie die von Ihnen vorgenommenen Veränderungen wieder rückgängig machen werden, sofern hier keine angemessene Entschädigung in Geld erfolgt.



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