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Kündigung in der Probezeit trotz Erkrankung des Arbeitnehmers durch den Arbeitgeber möglich?


Online-Rechtsberatung von Rechtsanwalt Uwe Peters
Stand: 23.07.2009

Frage:

Kündigung in der Probezeit trotz Erkrankung des Arbeitnehmers durch den Arbeitgeber möglich? Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung wurde durch einen Psychologen ausgestellt

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Antwort:

In den ersten sechs Monaten eines Arbeitsverhältnisses besteht unabhängig von der Betriebsgröße kein Kündigungsschutz, sog. "Wartezeit", die regelmäßig mit der Probezeit verwechselt wird. Arbeitnehmer können daher von Gesetzes wegen in den ersten sechs Monaten, egal wie lange die vereinbarte Probezeit dauert, die Kündigung nicht auf ihre soziale Rechtfertigung nach § 1 KSchG oder die Beachtung der Sozialauswahl, sondern nur auf Sittenwidrigkeit, eine Diskriminierung oder auf Maßregelung oder Verstoß gegen Treu und Glauben überprüfen lassen.

§ 1 KSchG Sozial ungerechtfertigte Kündigungen

Abs.1: Die Kündigung des Arbeitsverhältnisses gegenüber einem Arbeitnehmer, dessen Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder Unternehmen ohne Unterbrechung länger als sechs Monate bestanden hat, ist rechtsunwirksam, wenn sie sozial ungerechtfertigt ist.

Es handelt sich um einen weit verbreiteten Irrtum zu glauben, dass ein Arbeitsverhältnis während der Arbeitsunfähigkeit nicht gekündigt werden kann. Die Kündigung wäre nur dann unwirksam, wenn sie wegen der Krankheit ausgesprochen wird. Dies ist nur bei längeren Krankheiten möglich, z.B. über ein Jahr hinaus.



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