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Pfändungs- und Überweisungsbeschluss

Stand: 06.07.2016

Ein Pfändungs- und Überweisungsbeschluss ist ein wirksames und häufiges Mittel zur Vollstreckung einer Geldforderung.

Sie führt den Gläubiger in der Regel schneller und effektiver zum Ziel. Auf Antrag des Gläubigers erlässt das zuständigen Vollstreckungsgericht beim Amtsgericht einen entsprechenden Beschluss. Die Pfändung bewirkt die Beschlagnahme der gepfändeten Forderung. Es entsteht ein Pfandrecht. Die Realisierung der Beschlagnahme erfolgt durch Überweisung der Forderung zur Einziehung (daher der Begriff Pfändungs- und Überweisungsbeschluss). Der Beschluss muss zur Wirksamkeit dem Schuldner und Drittschuldner, bei dem gepfändet wird, zugestellt werden. Es können künftige Forderungen und Teilforderungen gepfändet werden. Die Pfändung umfasst auch die Zinsen und Kosten. Mittels Pfändungs- und Überweisungsbeschluss lassen sich Bankguthaben auf Konten, Arbeitseinkommen, Kautionen, Sparbücher, Lebensversicherungen usw. pfänden.

Bei Fragen zu diesem Thema sollten Sie mit einem Rechtsanwalt der Deutschen Anwaltshotline sprechen.


Passende Verträge zum Thema Pfändungs- und Überweisungsbeschluss finden Sie im Vertragscenter:

Wie hilft der Telefon-Anwalt?

1. Fakten sammeln
Unsere erfahrenen Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen verschaffen sich zunächst einen Überblick über den Sachverhalt. Dazu werden Sie Ihnen möglicherweise folgende Fragen stellen:
  • Liegt bereits ein Titel vor?
  • Sind Drittschuldner bekannt?
  • Erzielt der Schulden Einkommen über der Pfändungsfreigrenze?
2. Tatbeständen zuordnen
Anhand des eben geklärten Sachverhalts werden die Telefonanwälte Ihr Anliegen einem Problemkreis zuordnen können. Dabei kommen die Berater unter anderem zu folgendem Ergebnis:
  • Der Telefonanwalt prüft, ob die Voraussetzungen für einen Pfändungs- und Überweisungsbeschluss vorliegen.
  • Der Telefonanwalt prüft, ob pfändbares Vermögen vorhanden ist.
3. Rechtspositionen ableiten
In dieser Phase des Gesprächs werden Ihre ganz individuellen Rechte bestimmt. Jetzt kann Ihnen der Telefonanwalt genau sagen, was Ihnen zusteht und auf was Sie bestehen können. Dabei treffen die Berater auch ganz konkrete Aussagen wie zum Beispiel:
  • Die Pfändung gegen den Schuldner kann eingeleitet werden.
  • Zunächst wird noch ein vollstreckbarer Titel benötigt.
  • Das Einkommen des Schuldners liegt unterhalb der Pfändungsfreigrenze.
4. Handlungsoptionen aufzeigen
Zum Abschluss des Gesprächs klärt der Telefonanwalt mit Ihnen, welche weiteren Schritte für Sie im konkreten Fall sinnvoll und notwendig sind. Mögliche Empfehlungen können sein:
  • Sie können die Pfändung gegen den Schuldner einleiten.
  • Sie müssen zunächst noch einen vollstreckbaren Titel erwirken.
  • Sie müssen zunächst noch mögliche Drittschuldner ermitteln.

Maßgebliche Urteile

Saarländisches OLG · Urteil vom 13. April 2004 · Az. 4 U 459/03 - 80, Grundlage für die Einziehung einer gepfändeten Forderung ist nicht das Entstehen eines Pfändungspfandrechts, sondern die Verstrickung. Die bloße Anfechtbarkeit des Pfändungs- und Überweisungsbeschlusses bzw. der Umstand, dass ein Pfändungspfandrecht nicht entstanden ist, kann im Einziehungsprozess deshalb solange nicht berücksichtigt werden, als die Verstrickung fortdauert.


Interessante Fälle aus der E-Mail-Rechtsberatung zu Pfändungs- und Überweisungsbeschluss
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   | Stand: 02.12.2016
ein Segen, das es Sie gibt

   | Stand: 01.12.2016
Hat gut geholfen

   | Stand: 01.12.2016
Die Anwältin war wirklich sehr nett und sehr Kompetent. Immer wieder gerne :-D Auch wenn ich hoffe das ich es nicht mehr brauchen werde.

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