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Teilzwangsversteigerung

Stand: 20.08.2014

Es gibt das sog. Teilungsversteigerungsverfahren.

Im Gegensatz zum relativ seltenen Fall der zwangsweisen Veräußerung einer Immobilie wegen Geldforderungen im Rahmen der Zwangsversteigerung nach ZVG, kommt dem Teilungsversteigerungsverfahren im Rahmen von tatsächlich stattfindenden Zwangsveräußerungen durchaus Bedeutung zu. Dieses Verfahren, das sich nach den §§ 180 bis 185 ZVG richtet, ist kein Zwangsvollstreckungsverfahren, sondern dient der Aufhebung einer Bruchteils- oder Geamthandsgemeinschaft an einem Grundstück. Wenn sich eine Bruchteils- oder Gesamthandsgemeinschaft über die Auseinandersetzung einer Immobilie nicht rechtsgeschäftlich einigen kann, wobei eine notarielle Beurkundung erforderlich ist, muss eine Teilungsversteigerung nach §§ 180 - 185 ZVG vorgenommen werden. Anstelle des in natura unteilbaren Grundstücks tritt eine teilbare Geldsumme. Es wird also nicht nur der Eigentumsanteil des Antragstellers versteigert, sondern das gesamte Grundstück. Dieses Teilungsverfahren kann nach § 180 Abs. 2 ZVG auf Antrag eines Miteigentümers für bis zu sechs Monate einstweilen eingestellt werden, wenn dies bei Abwägung der widerstreitenden Interessen der Miteigentümer als angemessen erscheint. Die Einstellung kann nach § 180 Abs. 2 Satz 2 ZVG auch einmal wiederholt werden.  Der antragstellende Eigentümer gelangt dabei in die Rolle eines beitreibenden Gläubigers. Die anderen Miteigentümer sind dann Antragsgegner. Betreibt ein Miteigentümer das Verfahren und ist außer ihm nur sein Ehegatte oder früherer Ehegatte beteiligt, so kann nach § 180 Abs. 3 ZVG das Verfahren auch zum Wohle eines gemeinsamen Kindes für bis zu 5 Jahre eingestellt werden.


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