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Mahngebühren

Stand: 14.10.2013

Eine Mahnung oder Zahlungserinnerung ist die Aufforderung des Gläubigers an den Schuldner, die geschuldete Leistung zu erbringen. Eine Mahnung ist, neben dem Bestehen eines fälligen Anspruchs und Nichtleistung durch den Schuldner, Voraussetzung für einen Verzug nach § 286 BGB (Bürgerliches Gesetzbuch).

Wenn im Vertrag mit dem Schuldner für die Leistung eine Zeit nach dem Kalender bestimmt ist oder sich nach einem vorausgehenden Ereignis genau berechnen lässt (z. B. drei Wochen ab Lieferung, ab Zustellung der Rechnung), ist eine Mahnung nicht erforderlich. Eine Mahnung ist auch dann entbehrlich, wenn der Schuldner die Erbringung seiner Leistung ausdrücklich abgelehnt hat, z.B. die Zahlung bereits im Vorfeld endgültig verweigert hat. Der Schuldner einer Geldforderung kommt auch ohne Mahnung spätestens 30 Tage nach Fälligkeit und Zugang einer Rechnung in Verzug. Ist der Schuldner Verbraucher , muss er auf diese Folgen in der Rechnung ausdrücklich hingewiesen werden. Verzugszinsen werden grundsätzlich bei der ersten Mahnung noch nicht berechnet.

Die Mahnung ist auch mündlich möglich, aus Beweisgründen empfiehlt sich aber die Schriftform. Das Mahnschreiben muss den Schuldner als Person oder Firma genau bezeichnen. Es muss die Aufforderung an den Schuldner enthalten, seine Vertragspflicht (bspw. Zahlung, Lieferung ) zu erfüllen. Zum Nachweis des Zugangs empfiehlt sich die Versendung per Einwurfeinschreiben.

Erstattungsfähig sind Kosten, die dem Gläubiger in Verfolgung seines Anspruchs nach Verzugseintritt entstanden sind , z.B. Inkassokosten oder auch die Kosten für die Einschaltung eines Anwaltes.

Wenn Sie Ihren Schuldner nicht selbst mahnen möchten, empfiehlt sich die Einschaltung eines Anwaltes oder Anwältin der Deutschen Anwaltshotline.


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