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Gruppeneigentum

Stand: 22.10.2012

Das Bürgerliche Gesetzbuch kennt als Vermögensgemeinschaft unter anderem die Gemeinschaft zur gesamten Hand.

Eine so genannte Gesamthandsgemeinschaft liegt bei den Gesellschaften des bürgerlichen Rechtes und im Bereich der Ehe beim Güterstandes der Gütergemeinschaft vor. Auch bei einer Erbengemeinschaft im Sinne der §§ 2033 ff BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) ist Gesamteigentum gegeben.

Für die Gesamthanseigentümer bedeutet dies, dass sie nur gemeinschaftlich verfügen können, was beispielsweise bei der Erbengemeinschaft oft zu Problemen führt. Denn wenn sich im Nachlass eine Immobilie befindet,können die Gesamthandseigentümer diese nur gemeinsam verkaufen.

Durch individuelle Vereinbarung kann Gesamthandseigentum nicht begründet werden.

Das besondere an dieser Form des Eigentum ist der Umstand, dass sowohl Rechte als auch Verbindlichkeiten den Gesamthändern in dieser Gemeinschaft in jeweils vollem Umfange zustehen. Jedoch besitzt die Gesamthandsgemeinschaft keine eigene Rechtsfähigkeit. Jedes Mitglied ist zum Beispiel zusammen mit den übrigen Mitgliedern der Gemeinschaft Eigentümer eines der gesamten Gemeinschaft gehörenden Grundstücks.

Jeder Gesamthänder schuldet aus dem Gesamthandsvermögen als eine Art Sondervermögen die gesamte Schuld. Er haftet daneben jedoch auch oft mit seinem eigenen Vermögen als Gesamtschuldner. Das Wesen der Gesamthandsgemeinschaft zeichnet sich zudem dadurch aus, dass der Einzelne niemals über seinen "Anteil" an dem einzelnen zum Gesamthandsvermögen gehörenden Gegenständen verfügen kann.

Bei weiteren Fragen zu diesem Thema wenden Sie sich bitte an die Rechtsanwälte der Deutschen Anwaltshotline.


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