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Mahnbescheid

Stand: 15.06.2016

Der Mahnbescheid (vgl. § 692 ZPO) ist Bestandteil des gerichtlichen Mahnverfahrens.

Es handelt sich hierbei um ein Gerichtsverfahren, das der vereinfachten Durchsetzung von Geldforderungen dient. Das Mahnverfahren ist in den §§ 688 ff ZPO geregelt und nicht mit außergerichtlichen Mahnungen durch Unternehmen, Rechtsanwälte oder Inkassobüros zu verwechseln. Ein Gläubiger (Antragsteller) kann wegen eines Anspruchs auf Zahlung beim zuständigen Amtsgericht einen Antrag auf Erlass eines Mahnbescheides stellen, um einen vollstreckbaren Titel zu erlangen. In den meisten Bundesländern gibt es ein zentrales Amtsgericht als Mahngericht, welches für sämtliche Mahnverfahren eines Bundeslandes zuständig ist. Das Mahngericht prüft den Antrag auf Erlass eines Mahnbescheids nur auf Formalien, nicht jedoch die Berechtigung des Anspruchs selbst. Nach Erlass wird der Mahnbescheid dem Antragsgegner zugestellt. Will er sich verteidigen und legt er deshalb innerhalb von zwei Wochen nach Zustellung Widerspruch ein (vgl. §§ 692,694 ZPO), kann der Gläubiger zur Durchsetzung seines Anspruchs das streitige Verfahren betreiben. Das Mahnverfahren geht dann in einen normalen Zivilrechtsstreit über (vgl. § 696 ZPO). Das gerichtliche Mahnverfahren bietet eine schnelle und kostengünstige Alternative zur Erlangung eines Zahlungstitels. Es eignet sich insbesondere für Ansprüche über die kein Streit besteht. Wann sich ein Mahnverfahren lohnt, und welche Formalien und Inhalte in Ihrem Einzelfall zu beachten sind, erfahren Sie von unseren Anwälten sofort per Telefon.

Die Anwälte beraten Sie auch, wenn Sie einen Mahnbescheid erhalten haben.

Wie hilft der Telefon-Anwalt?

1. Fakten sammeln
Unsere erfahrenen Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen verschaffen sich zunächst einen Überblick über den Sachverhalt. Dazu werden Sie Ihnen möglicherweise folgende Fragen stellen:
  • Handelt es sich um eine Geldforderung?
  • Befindet sich der Schuldner in Verzug?
  • Besteht Streit über den Bestand der Forderung?
2. Tatbeständen zuordnen
Anhand des eben geklärten Sachverhalts werden die Telefonanwälte Ihr Anliegen einem Problemkreis zuordnen können. Dabei kommen die Berater unter anderem zu folgendem Ergebnis:
  • Der Anwalt prüft, ob ein Mahnverfahren möglich ist.
  • Der Anwalt prüft, ob ein Mahnverfahren sinnvoll erscheint.
  • Anwalt prüft, ob sich eine Verjährungshemmung lohnt.
3. Rechtspositionen ableiten
In dieser Phase des Gesprächs werden Ihre ganz individuellen Rechte bestimmt. Jetzt kann Ihnen der Telefonanwalt genau sagen, was Ihnen zusteht und auf was Sie bestehen können. Dabei treffen die Berater auch ganz konkrete Aussagen wie zum Beispiel:
  • Schnelle und kostengünstige Alternative zur gewöhnlichen Zivilklage.
  • Durchsetzung von Geldforderungen.
  • Verjährungshemmung.
4. Handlungsoptionen aufzeigen
Zum Abschluss des Gesprächs klärt der Telefonanwalt mit Ihnen, welche weiteren Schritte für Sie im konkreten Fall sinnvoll und notwendig sind. Mögliche Empfehlungen können sein:
  • Sie sollten den Erlass eines Mahnbescheids beantragen.
  • Sie sollten eine gewöhnliche Klage erheben.
  • Sie sollten durch die Beantragung eines Mahnbescheids die Verjährung hemmen.

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   | Stand: 22.02.2017
Herr Heiko Hadjian, vielen Dank für die überaus kompetente Beratung und Hilfe. Nur zu empfehlen wenn es um Mietrecht geht. Werde bei Bedarf auch wieder drauf zurückgreifen.

   | Stand: 22.02.2017
Danke an RA Krüger für die Info und Hilfe !

   | Stand: 22.02.2017
Kein langatmiges "Provisionsgespräch", sondern gute Informationen und hilfreiche Tipps zu Rechtsfragen!

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