Rechtsberatung vom Rechtsanwalt zum Thema Gerichtskosten
Gerichtskosten sind die Gerichtsgebühren und Auslagen, die in einem gerichtlichen Verfahren anfallen. Sie werden aufgrund eingehender gesetzlicher Vorschriften erhoben, und zwar insbesondere für den Zivilprozess nach dem Gerichtskostengesetz (GKG) sowie für das Verfahren der Freiwilligen Gerichtsbarkeit nach der Kostenordnung (KostO). Diese Kosten sind im Gegensatz zu den außergerichtlichen Kosten (wie die Gebühren der Rechtsanwälte nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz, dem RVG) an den Staat zu entrichten. Die wichtigsten Gebühren in bürgerlichen Rechtsstreitigkeiten sind die Prozessgebühr und die (in der Regel doppelte) Urteilsgebühr. Diese Gebühren fallen nebeneinander an, werden für jeden Rechtszug aber nur einmal erhoben. Sie bestimmen sich nach dem Wert des Streitgegenstandes bzw. nach dem Geschäftswert.
Eine zivilrechtliche Klage wird beispielsweise auch erst dann dem Klagegegner (dem Beklagten) zugestellt, wenn zuvor ein entsprechender Gerichtskostenvorschuss (derzeit eine 3,0 Gebühr) an die Gerichtskasse gezahlt wurde. Eine Ausnahme gilt hier nur im Prozesskostenhilfe-Verfahren. In Strafsachen ist nur eine Gebühr vorgesehen, die sich nach der Höhe der erkannten Strafe richtet (§ 40 GKG).
Weitere Fragen hierzu beantworten Ihnen die Rechtsanwälte der Deutschen Anwaltshotline!
Stand: 05.08.2011
2.000 Euro Streitwert für eine unerwünschte SMS Nürnberg (D-AH) - Wer ungebetene Werbebotschaften per SMS erhält, der kann gerichtlich die Unterlassung verlangen. Hatte er sich die Zusendung ausdrücklich verbeten, steht ihm als Streitwert, nach dem sich die Anwalts- und ...weiter lesen
Interessante Fälle aus der E-Mail-Rechtsberatung zum Thema Gerichtskosten
Kosten für das Scheidungsverfahren - Vereinbarungen der Parteien und Kostenfestsetzungsbeschlüsse Frage: Ich bin im Juni 2010 geschieden worden. Alles lief soweit gut. Ich habe bei unserer Trennung vor 3 Jahren meiner Exfrau das Haus und den Großteil der Güter per Notarvertrag überlassen... Antwort: Sehr geehrter Mandant, die mit ihrer Ex-Ehefrau geschlossene Vereinbarung ist bindend. Zunächst weise ich allerdings darauf hin, dass ein Scheidungsverfahren nicht gänzlich ohne anwaltliche Vertretun ...⇒ zum vollständigen Fall
Gewerbliche Mieter - Bestehen Unterschiede zum Wohnraummieter bzgl. der Kündigung? Frage: Wir haben ein Reihenhaus seit Juli 1998 an eine Firma (GmbH) vermietet. Der alleinige Gesellschafter bewohnt das Haus als Einzelperson und führt auch seine Geschäfte von dort. Der Geschäftsinhabe... Antwort: Grundsätzlich macht es zwar keinen Unterschied, ob es sich bei dem Mieter um einen Wohnraummieter oder einen gewerblichen Mieter handelt, insbesondere was die Verfahrensdauer angelangt. Die Unterschied ...⇒ zum vollständigen Fall