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Gegenstandswert

Stand: 22.06.2016

Der Begriff Gegenstandwert steht in Verbindung mit verschiedenen Rechtsbereichen und bezeichnet den "Wert", um den gestritten wird. Aus ihm berechnen sich Anwaltskosten und Gerichtskosten. Bei einem gerichtlichem Verfahren wird der Gegenstandswert vom Gericht festgesetzt. Der Gegenstandswert entscheidet in Zivilsachen auch über die Zuständigkeit des Gerichts. Bei Streit- oder Gegenstandswerten bis 5.000,00 Euro ist etwa in der Regel das Amtsgericht in 1. Instanz zuständig. 

Ab einem Gegenstandswert von 5.000,01 Euro ist das Zivilverfahren üblicherweise beim Landgericht anhängig zu machen. In Familiensachen aber auch in Mietstreitigkeiten ist in erster Instanz unabhängig vom Gegenstandswert immer das Amtsgericht zuständig. Der Gegenstandswert oder besser die Beschwer entscheidet in Zivilsachen auch über die Zulässigkeit der Rechtsmittel.

So ist etwa eine Berufung in Zivilsachen gem. § 511 Abs.2 ZPO bei einer Beschwer unter 600,00 Euro nur dann zulässig, wenn das Gericht die Berufung zulässt. Die Revision in Zivilsachen ist ohne weiteres erst zulässig, wenn die Beschwer 20.000,00 Euro übersteigt. Unterschreitet die Beschwer diese Summe, kommt die Revision nur bei Zulassung durch das Berufungsgericht oder bei erfolgreicher Nichtzulassungsbeschwerde in Betracht. Ein zugelassener Rechtsanwalt kann oft in wenigen Minuten am Telefon alle individuellen Fragen beantworten oder bei komplexen Fällen wichtige Informationen im Rahmen der telefonischen Erstberatung geben.

Wie hilft der Telefon-Anwalt?

1. Fakten sammeln
Unsere erfahrenen Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen verschaffen sich zunächst einen Überblick über den Sachverhalt. Dazu werden Sie Ihnen möglicherweise folgende Fragen stellen:
  • Was bzw. welcher Betrag soll eingeklagt werden?
  • Wurde bereits ein Klageverfahren in erster Instanz durchgeführt?
  • Welches Urteil ist in dem Verfahren ergangen?
2. Tatbeständen zuordnen
Anhand des eben geklärten Sachverhalts werden die Telefonanwälte Ihr Anliegen einem Problemkreis zuordnen können. Dabei kommen die Berater unter anderem zu folgendem Ergebnis:
  • Der Telefonanwalt bestimmt das sachlich zuständige Gericht.
  • Der Telefonanwalt prüft, ob eine Berufung zulässig ist.
  • Der Telefonanwalt prüft, ob Anwaltszwang besteht.
3. Rechtspositionen ableiten
In dieser Phase des Gesprächs werden Ihre ganz individuellen Rechte bestimmt. Jetzt kann Ihnen der Telefonanwalt genau sagen, was Ihnen zusteht und auf was Sie bestehen können. Dabei treffen die Berater auch ganz konkrete Aussagen wie zum Beispiel:
  • Das Amts-/Landgericht ist für den Rechtsstreit zuständig.
  • Gegen das Urteil kann Berufung eingelegt werden.
  • Für das Klageverfahren besteht Anwaltszwang.
4. Handlungsoptionen aufzeigen
Zum Abschluss des Gesprächs klärt der Telefonanwalt mit Ihnen, welche weiteren Schritte für Sie im konkreten Fall sinnvoll und notwendig sind. Mögliche Empfehlungen können sein:
  • Sie müssen die Klage beim Amts-/Landgericht einreichen.
  • Sie müssen einen Rechtsanwalt mit Ihrer Interessenvertretung beauftragen.
  • Sie können gegen das Urteil Berufung einlegen.

Maßgebliche Urteile

AG München · Urteil vom 6. September 2010 · Az. 155 C 34596/09, Streitwert einer Klage auf Abrechnung der Betriebskosten


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   | Stand: 25.08.2016
Ich würde das wieder nutzten.

   | Stand: 25.08.2016
sehr gute beratung und sehr empfehlenswert.

   | Stand: 25.08.2016
sehr angenehm und kompetent

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