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Krankenkasse Kündigung

Stand: 22.09.2015

Jeder freiwillig Versicherte hat das Recht, die bestehende Mitgliedschaft in seiner Krankenkasse zu kündigen.

Dieses Recht steht auch Pflichtversicherten zu. Bei einer gesetzlichen Krankenversicherung besteht eine Kündigungsfrist von zwei Monaten. Innerhalb dieses Zeitraums muss eine neue Mitgliedschaft bei einer anderen Versicherung nachgewiesen werden. Bei Versäumnis dieser Pflicht ist die Kündigung nicht wirksam. Sie sollten also bei einer Kündigung noch innerhalb der Kündigungsfrist eine Mitgliedsbescheinigung der neuen Krankenkasse vorlegen. Die ordentliche Kündigung kann jederzeit vorgenommen werden, wenn die Mitgliedschaft in der alten Krankenkasse bereits 18 Monate bestand. Nach einem Wechsel ist somit über einen gewissen Zeitraum keine Kündigung mehr möglich, außer es findet eine Beitragserhöhung statt. Gekündigt werden muss dann spätestens bis zu dem Zeitpunkt, an dem der Zusatzbeitrag das erste Mal erhoben wird. Ihre Versicherung muss Sie spätestens einen Monat vor Fälligkeit von Ihrem Kündigungsrecht in Kenntnis setzen.

Weitere Fragen hierzu beantworten Ihnen gerne die Rechtsanwälte der Deutschen Anwaltshotline kompetent binnen weniger Minuten!

Wie hilft der Telefon-Anwalt?

1. Fakten sammeln
Unsere erfahrenen Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen verschaffen sich zunächst einen Überblick über den Sachverhalt. Dazu werden Sie Ihnen möglicherweise folgende Fragen stellen:
  • Wie lange sind Sie bei Ihrer bisherigen Krankenkasse versichert.
  • Sind Sie freiwillig versichert?
  • Gab es eine Beitragserhöhung?
2. Tatbeständen zuordnen
Anhand des eben geklärten Sachverhalts werden die Telefonanwälte Ihr Anliegen einem Problemkreis zuordnen können. Dabei kommen die Berater unter anderem zu folgendem Ergebnis:

Der Telefonanwalt bestimmt, ob und welche Kündigungsmöglichkeit vorliegt.

3. Rechtspositionen ableiten
In dieser Phase des Gesprächs werden Ihre ganz individuellen Rechte bestimmt. Jetzt kann Ihnen der Telefonanwalt genau sagen, was Ihnen zusteht und auf was Sie bestehen können. Dabei treffen die Berater auch ganz konkrete Aussagen wie zum Beispiel:
  • Ihre Kündigungsfrist beträgt X Monate.
  • Es gibt derzeit keine Kündigungsmöglichkeit.
4. Handlungsoptionen aufzeigen
Zum Abschluss des Gesprächs klärt der Telefonanwalt mit Ihnen, welche weiteren Schritte für Sie im konkreten Fall sinnvoll und notwendig sind. Mögliche Empfehlungen können sein:

Sie sollten eine Kündigung zum Datum X aussprechen.

Maßgebliche Urteile

Krankenkassenwahlrecht - Sonderkündigungsrecht - Beitragssatzerhöhung
BSG, Urteil vom 2. 12. 2004 - B 12 KR 23/04 R


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   | Stand: 02.12.2016
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   | Stand: 01.12.2016
Hat gut geholfen

   | Stand: 01.12.2016
Die Anwältin war wirklich sehr nett und sehr Kompetent. Immer wieder gerne :-D Auch wenn ich hoffe das ich es nicht mehr brauchen werde.

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