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Rechtsfahrgebot

Stand: 07.04.2015

Das Rechtsfahrgebot ist im § 2 der Straßenverkehrsordnung (StVO) geregelt.

Zum einen besagt es, dass möglichst weit rechts zu fahren ist, zum anderen, dass von mehreren Fahrbahnen die rechte zu benutzen ist. Möglichst weit rechts zu fahren ist kein starrer Begriff; es werden verkehrsgerechte Abweichungen zugelassen (BGH NZV 90, 229; 96, 444). Dabei sind Fahrbahnbreite und -beschaffenheit, die Fahrzeugart und Ladung, der Gegenverkehr, parkende Fahrzeuge, die erlaubte und gefahrene Geschwindigkeit, die Sichtverhältnisse und alle weiteren Gegebenheiten zu beachten. Es gilt: wenn man mehr zur Mitte hin fährt und dadurch eine Behinderung zum Beispiel durch ein Langsamfahren größer wird oder eine Gefährdung durch Gegenverkehr oder Überholen zunimmt, so hat man umso mehr rechts zu fahren. Das Rechtsfahrgebot wird in der Regel noch eingehalten, wenn das Kraftfahrzeug mit einem Abstand von etwa 0,5 m zur Mittellinie bewegt wird. Auf einer schmalen Straße ist weiter rechts und auch entsprechend langsamer zu fahren (Schl NZV 91, 431). In unübersichtlichen Kurven ist scharf rechts zu fahren. Wer eine unübersichtliche Kurve schneidet, hat die Folgen alleine zu tragen, wenn es zu einem Unfall kommt (Nü VR 72, 76). Eine Ausnahme vom Rechtsfahrgebot kommt nur bei besonderen Umständen in Betracht. Nach dem Gesetz sind Fahrzeuge der Straßenunterhaltung und -reinigung ausgenommen, soweit ein Linksfahren erforderlich ist (§ 35 StVO). Fahrbahnhindernisse dürfen bei entsprechender Verkehrssicherung vorsichtig links umfahren werden. Auch Schlaglöcher oder starkes Glatteis können ein Abweichen vom Rechtsfahrgebot rechtfertigen.

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   | Stand: 08.12.2016
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   | Stand: 07.12.2016
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