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Punktekonto

Stand: 16.03.2015

Unter dem sogenannte Punktekonto versteht man eine im Verkehrszentralregister geführte "Akte" über einen Führerscheinbesitzer, welche angelegt wird sobald dieser beim Führen eines Fahrzeuges ein verkehrsrechtliches Vergehen begangen hat, welches neben einem bloßen Bußgeld auch noch mit einem oder mehreren Punkten geahndet wird.

Mit Wirkung vom 01.05.2014 wurde dieses "Puntkekonto" von einem Mehrfachtäter-Punktsystem in ein Fahrereignungs-Bewertungssystem umgewandelt. Größte Veränderung ist die Reduzierung der Punkte, die zum Entzug der Fahrerlaubnis führen. Dies ist nunmehr bereits bei acht Punkten erreicht. Während früher jedoch ein Punkt bereits bei Vergehen ab 40,00 EUR Bußgeld im Register eingetragen wurde und bei Straftaten bis zu sieben Punkte verhängt werden konnten, so gibt es nun maximal nur noch drei Punkte je Vergehen auf das "Punktekonto". Einen Punkt erhält man für schwere Vergehen, bei denen Vergehen mit einer Geldbuße von 60,00 EUR und höher angesetzt werden. Wie viele Punkte auf welches verkehrsrechtliche Vergehen stehen lässt sich dabei im Einzelfall der sogenannten Punktetabelle entnehmen. Die jeweilige Anzahl der Punkte wird dann auf dem Punktekonto des betreffenden Führerscheinbesitzers festgehalten und gegebenenfalls mit bereits bestehenden Punkten addiert. Zudem kann der Betroffene eine Auskunft über seinen Punktestand beim Kraftfahrtbundesamt in Flensburg - auch online - einholen.

Viele Fragen zum Thema Punktekonto lassen sich von einem im Fachbereich Verkehrsrecht erfahrenen Rechtsanwalt innerhalb weniger Minuten klären. Bitte halten Sie zu Ihrem Telefonat eventuell erforderliche Unterlagen, wie Bußgeldbescheid, bereit.

Wie hilft der Telefon-Anwalt?

1. Fakten sammeln
Unsere erfahrenen Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen verschaffen sich zunächst einen Überblick über den Sachverhalt. Dazu werden Sie Ihnen möglicherweise folgende Fragen stellen:
  • Welche Ordnungswidrigkeit bzw. Vergehen wir Ihnen zu Last gelegt?
  • Haben Sie bereits einen Bußgeldbescheid erhalten?
  • Wie ist Ihr Punktestand in Flensburg?
  • Sind Sie bereits wegen eines bestimmten Punktestandes verwarnt worden?
2. Tatbeständen zuordnen
Anhand des eben geklärten Sachverhalts werden die Telefonanwälte Ihr Anliegen einem Problemkreis zuordnen können. Dabei kommen die Berater unter anderem zu folgendem Ergebnis:
  • Der Anwalt bestimmt den Stand des Verfahrens.
  • Der Verkehrsrechtsanwalt prüft die ordnungsgemäße Ermittlungsarbeit der Ermittlungsbehörde.
  • Der Telefonanwalt prüft die Gefahr des Verlustes der Fahrerlaubnis
3. Rechtspositionen ableiten
In dieser Phase des Gesprächs werden Ihre ganz individuellen Rechte bestimmt. Jetzt kann Ihnen der Telefonanwalt genau sagen, was Ihnen zusteht und auf was Sie bestehen können. Dabei treffen die Berater auch ganz konkrete Aussagen wie zum Beispiel:
  • Prüfungsergebnis kann die falsche Berechnung des Punktestandes sein.
  • Das Bußgeld und die erhaltenen Punkte sind falsch von der Ermittlungsbehörde angesetzt.
  • Die Sachverhaltsermittlung der Ermittlungsbehörde ist mangelhaft
4. Handlungsoptionen aufzeigen
Zum Abschluss des Gesprächs klärt der Telefonanwalt mit Ihnen, welche weiteren Schritte für Sie im konkreten Fall sinnvoll und notwendig sind. Mögliche Empfehlungen können sein:
  • Gegenüber der den Bußgeldbescheides ausstellenden Behörde die Korrektur beantragen.
  • Einspruch gegen den Bußgeldbescheid einlegen und ins gerichtliche Überprüfungsverfahren übergehen.

Interessante Fälle aus der E-Mail-Rechtsberatung zu Punktekonto
Punkteverstöße und deren Eintragung in das Verkehrszentralregister

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   | Stand: 02.12.2016
ein Segen, das es Sie gibt

   | Stand: 01.12.2016
Hat gut geholfen

   | Stand: 01.12.2016
Die Anwältin war wirklich sehr nett und sehr Kompetent. Immer wieder gerne :-D Auch wenn ich hoffe das ich es nicht mehr brauchen werde.

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