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Haarwild

Stand: 28.04.2014

Der Begriff - Haarwild - wird in § 2 Abs. 1 Nr. 1 Bundesjagdgesetz verwendet. Hierzu zählen u.a. Rehwild, Schwarzwild, Feldhase, Wildkaninchen und Marder, aber z.Zt. noch keine Waschbären.

Kommt es im Straßenverkehr zu einem Zusammenstoß mit Haarwild, stellt sich die Frage nach dem Versicherungsschutz in der Kaskoversicherung. Beim Wildschaden ist der Schaden versichert, der durch den Zusammenstoß mit Haarwild entstanden ist. Dabei muss sich das Kraftfahrzeug beim Zusammenstoß noch in Bewegung befunden haben. Weiterhin muss es sich um einen Zusammenstoß handeln, eine bloße Berührung mit dem Wild reicht nicht aus.

In der Regel ist die Teilkaskoversicherung für einen Wildunfall mit Haarwild einstandspflichtig. Hierzu muss der Unfall unverzüglich der Polizei gemeldet werden oder der zuständige Jäger informiert werden..

Wird vor einem Tier ausgewichen, weil man dieses oder den Wagen schützen will, und wird durch das Ausweichmanöver der Wagen dennoch beschädigt, weil man beispielsweise gegen einen Baum oder eine Leitplanke fährt, stellt sich die Frage, ob die Fahrzeugversicherung auch hierfür aufkommt.

Es handelt sich dabei um Rettungskosten, die zu ersetzen sind, wenn der Fahrer sein Ausweichmanöver den Umständen nach für geboten halten durfte. Dies gilt meist bei großen Tieren wie Wildschweinen und Rehwild. Bei Kleintieren wird dagegen das Risiko eines Ausweichens höher angesehen, als sie zu überfahren. Als klein gelten z.B. Hase, Igel und Fuchs.

Das getötete Tier darf nicht einfach mitgenommen werden. Dies stellt regelmäßig den Straftatbestand der Jagdwilderei gem. § 292 StGB (Strafgesetzbuch) dar.


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   | Stand: 24.03.2017
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   | Stand: 24.03.2017
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