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Führerscheinverlust

Stand: 04.02.2014

Der Führerschein kann sowohl durch das Entziehen der Fahrerlaubnis als auch durch ein Fahrverbot verlustig gehen.

Ein Fahrverbot kann im Strafverfahren als Nebenstrafe oder wegen erheblicher oder wiederholt begangener Ordnungswidrigkeiten verhängt werden, wenn die Tat im Zusammenhang mit dem Führen eines Kraftfahrzeugs begangen wurde oder unter Verletzung der Pflichten eines Kraftfahrzeugführers, laut § 44 StGB (Strafgesetzbuch). Dem Betroffenen wird für die Dauer von einem bis zu drei Monaten verboten, im öffentlichen Straßenverkehr Kraftfahrzeuge zu führen.

Ein Fahrverbot im Bereich einer Ordnungswidrigkeit kann bei entsprechendem Vorgehen unter Umständen, falls der Fahrer noch nicht bußgeldrechtlich oder strafrechtlich belangt wurde, in ein Bußgeld umgewandelt werden. Die Höhe des Bußgeldes ist abhängig von der Straftat und ihrer Folgen.Voraussetzung für eine Entziehung der Fahrerlaubnis ist, dass der Fahrzeugführer zum Führen von Fahrzeugen ungeeignet ist, § 69 StGB. Dies wird regelmäßig dann angenommen, wenn er eine Straftat im Zusammenhang mit dem Straßenverkehr begangen hat, wie zum Beispiel Fahren unter Alkoholeinfluss (§ 316 StGB)( auch unter Umständen bei Fahren mit dem Fahrrad, wenn die MPU nicht bestanden wird), Unfallflucht (§ 142 StGB) oder eine Gefährdung des Straßenverkehrs (§ 315c StGB).

Gleichzeitig kann hier auch eine Sperrzeit bis zu 5 Jahren, in Ausnahmefällen, wenn der Fahrer eine besondere Gefährdung für die Umwelt ist, wie zum Beispiel durch eine Erblindung, auch für immer, ausgesprochen werden oder auch frühzeitig zurückgezogen werden, falls sich der Fahrzeugführer als geeignet zeigt, wieder am Straßenverkehr teilzunehmen.Falls durch die Entziehung der Fahrerlaubnis berufliche Einschränkungen entstehen, kann eine unter Umständen eine beschränkte Fahrerlaubnis erteilt werden.



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   | Stand: 07.12.2016
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   | Stand: 06.12.2016
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