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Fahrradunfall

Stand: 05.09.2016

Anders als bei der Verwendung von Kraftfahrzeugen im öffentlichen Verkehrsraum müssen die Nutzer von Fahrrädern ohne Hilfsmotor von Gesetzes wegen keine Haftpflichtversicherung abschließen.

Für Schäden, die bei einem Fahrradunfall entstehen, haftet daher der den Unfall verursachende Radfahrer zivilrechtlich nach Maßgabe seines Mitverschuldensanteils voll mit seinem gesamten Privatvermögen, es sei denn, er hat für derartige Fälle eine private Haftpflichtversicherung abgeschlossen.

In strafrechtlicher Hinsicht gilt für Fahrradfahrer ähnliches, wie für Kraftfahrer. er ist verpflichtet, die Unfallstelle abzusichern und Verletzten zu helfen. Ansonsten stehen bei einem Unfall Strafbarkeiten wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort (§ 142 StGB)und unterlassener Hilfeleistung (§ 323c StGB) im Raum. Insbesondere kann einem Radfahrer, der mit 1,6 Promille oder mehr am Straßenverkehr teilgenommen hat, seine Fahrerlaubnis entzogen werden, auch ohne, dass es eines Unfalls bedarf (BVerwG, Urteil vom 21.05.2008, Az.: 3 C 32/07).

Ist der Radfahrer hingegen selbst Unfallopfer, so kann er Schadensersatz (z.B. Wertersatz für zerstörtes Fahrrad bzw. Reparaturkosten) und im Verletzungsfall Schmerzensgeld verlangen. Diese kann er gegenüber dem Unfallgegner direkt geltend machen, oder, sofern dieser ein Kraftfahrzeug geführt hat, gegen dessen Haftpflichtversicherung. Gegen die Haftpflichtversicherung besteht insoweit ein Direktanspruch (§ 115 VVG).

Weitere Fragen hierzu beantworten Ihnen gerne die Rechtsanwälte der Deutschen Anwaltshotline!

Wie hilft der Telefon-Anwalt?

1. Fakten sammeln
Unsere erfahrenen Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen verschaffen sich zunächst einen Überblick über den Sachverhalt. Dazu werden Sie Ihnen möglicherweise folgende Fragen stellen:
  • Wie ist der Unfall geschehen?
  • Hat der Mandant Schäden erlitten?
  • Hat der Unfallgegner Schäden erlitten?
  • Ist der Unfallgegner haftpflichtversichert?
2. Tatbeständen zuordnen
Anhand des eben geklärten Sachverhalts werden die Telefonanwälte Ihr Anliegen einem Problemkreis zuordnen können. Dabei kommen die Berater unter anderem zu folgendem Ergebnis:
  • Der Anwalt prüft ob der Mandant Anspruch auf Schadensersatz oder Schmerzensgeld hat.
  • Der Anwalt prüft, ob ggf. Ansprüche des Unfallgegeners berechtigt sind.
  • Liegt ggf. eine Mitverschuldensquote vor.
3. Rechtspositionen ableiten
In dieser Phase des Gesprächs werden Ihre ganz individuellen Rechte bestimmt. Jetzt kann Ihnen der Telefonanwalt genau sagen, was Ihnen zusteht und auf was Sie bestehen können. Dabei treffen die Berater auch ganz konkrete Aussagen wie zum Beispiel:
  • Der Mandant hat einen Schadensersatz oder Schmerzensgeldanspruch.
  • Es ist ein Mitverschulden von X % anzurechnen.
  • Der Unfallgegner hat Schadensersatzansprüche.
4. Handlungsoptionen aufzeigen
Zum Abschluss des Gesprächs klärt der Telefonanwalt mit Ihnen, welche weiteren Schritte für Sie im konkreten Fall sinnvoll und notwendig sind. Mögliche Empfehlungen können sein:
  • Der Mandant kann den Unfallgegner zur Zahlung von Schadensersatz bzw. Schmerzensgeld auffordern. Sofern der Unfallgegner ein Kraftfahrzeug geführt hat, können diese Ansprüche auch direkt gegen dessen Haftpflichtversicherung geltend gemacht werden.
  • Mandant kann auf Zahlung von Schadensersatz bzw. Schmerzensgeld klagen.
  • Mandant sollte unter Verschuldensgesichtspunkten von einer Klage absehen.

Maßgebliche Urteile

  • Radfahrer kann bei Trunkenheitsfahrt die Fahrerlaubnis (BVerwG, Urteil vom 21.05.2008, Az.: 3 C 32/07).
  • Das Bundesverwaltungsgericht erkennt in dieser Entscheidung: "Hat ein Fahrerlaubnisinhaber als Radfahrer mit einem Blutalkoholgehalt von 1,6 Promille oder mehr am Straßenverkehr teilgenommen, darf ihm die Fahrerlaubnis entzogen werden, wenn zu erwarten ist, dass er künftig auch ein Kraftfahrzeug in fahruntüchtigem Zustand führen wird."

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   | Stand: 27.09.2016
Es ist für Fragen eine gute Alternative zu einem persönlichen Anwaltsbesuch.

   | Stand: 27.09.2016
Hallo, sehr präzise, punktgenaue und frdl. Beratung. Wusste sofort nach diesem Gespräch was zu tun ist. Das Gespräch wird nicht unnötig in die Länge gezogen, wie bei anderen Hotlinen. Jederzeit gerne wieder und vielen Dank...mfG.

   | Stand: 22.09.2016
Hier hat eine punktgenaue, präzise Enschätzung der Rechtslage stattgefunden!

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