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Telefonische Rechtsberatung vom Rechtsanwalt zum Thema wiederholter Ladendiebstahl

Stand: 27.03.2014

Ein wiederholter Ladendiebstahl ist nichts anderes als eine wiederum laienhafte Bezeichnung einer Tat durch denselben Täter in mehrfacher Begehung.

Genauso gibt es wiederholte Körperverletzung, Vergewaltigung, Untreue, Hehlerei usw. Das Merkmal "wiederholt" kann mithin theoretisch (und auch praktisch) auf sämtliche Straftaten des besonderen Teils des Strafgesetzbuches (StGB) zutreffen.

Der wiederholte Ladendiebstahl ist im Strafgesetzbuch nicht als bestimmter Straftatbestand pönalisiert. Dies trifft noch nicht einmal auf den Ladendiebstahl selbst zu. Dieser wird vielmehr durch den einfachen Diebstahl im Sinne des § 242 StGB erfasst. Hierbei sollte sogar erwähnt werden, dass es sich bei einem Ladendiebstahl um einen "Diebstahl geringwertiger Sachen" im Sinne des § 248a StGB (Strafgesetzbuch) handeln kann.

Ob eine Sache als geringwertig gilt, hängt von deren objektiven Wert ab (BGHSt 6, 41). Die Grenze wird bei 30,- EUR (OLG Oldenburg NStZ-RR 2005, 111) bis maximal 50,- EUR (OLG Hamm StV 2003, 672) gesehen.

Die Besonderheit hierbei ist, dass es sich beim Diebstahl geringwertiger Sachen um ein sog. Antragsdelikt handelt, also um eine Straftat, die nur auf ausdrückliche Anzeigeerstattung durch den Geschädigten gemäß § 158 Abs. 2 StPO (Strafprozessordnung) verfolgt wird und dies auch nur dann, wenn der erforderliche Strafantrag innerhalb von drei Monaten an Tatbegehung bzw. an Kenntnis von der Tat gestellt wird (§ 77b StGB).
Bei wiederholten Ladendiebstählen, kann ein gewerbsmäßiges handeln in Frage kommen. In diesem Fall kommt das Vorliegen eines besonders schweren Falls des Diebstahls im Sinne von § 243 StGB in Betracht.

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