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Vorsatz

Stand: 05.08.2016

Der Vorsatz ist im strafrechtlichen und zivilrechtlichen Sinne ein sogenanntes subjektives Tatbestandsmerkmal, also ein Merkmal, das die innere Haltung des Täters zur Tat beschreibt.

Vorsätzlich handelt, wer eine Tat wissentlich und willentlich unternimmt, oder eine rechtlich gebotene Handlung unterlässt. An das Erfordernis der willentlichen Vornahme der Handlung wird dabei keine große Anforderung gestellt. In der Regel reicht es aus, wenn der Handelnde den Erfolg seiner Handlung für möglich hält und billigend in Kauf nimmt. In der Umgangssprache wird der Vorsatz häufig mit der "Absicht", also der Willensrichtung des Handelnden, gleichgestellt. Rechtlich ist die Absicht etwas anderes. Eine Absicht im Rechtssinne liegt vor, wenn der Handelnde eine konkrete Handlung begeht, weil es ihm auf einen bestimmten Erfolg ankommt. Einige der im Strafgesetzbuch aufgeführten Straftaten sind nur mit Absicht oder mit Vorsatz möglich. So ist beispielsweise eine fahrlässige Sachbeschädigung strafrechtlich nicht relevant. Deshalb ist das Vorliegen von Vorsatz für den Täter oft strafbegründend. Bei Straftaten, die sowohl vorsätzlich, als auch fahrlässig begangen werden können, führt das Vorliegen von Vorsatz oder Absicht zu höheren Strafen. Auch im Zivilrecht spielt der Vorsatz eine Rolle, z. B. bei der Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen oder Schmerzensgeld beispielsweise durch Körperverletzung.

Es ist daher empfehlenswert, gerade vor Aussagen vor der polizeilichen Ermittlungsbehörde oder vor Gericht, anwaltlichen Rat oder Beistand einzuholen, damit aus den Äußerungen kein Nachweis des Vorsatzes wird und damit eine höhere oder überhaupt erst einmal eine Straferwartung entsteht. Die kompetenten Anwälte der Deutschen Anwaltshotline beantworten Ihre Fragen gerne, telefonisch oder per Email.


Wie hilft der Telefon-Anwalt?

1. Fakten sammeln
Unsere erfahrenen Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen verschaffen sich zunächst einen Überblick über den Sachverhalt. Dazu werden Sie Ihnen möglicherweise folgende Fragen stellen:
  • Wurden Sie bereits von Polizei, Staatsanwaltschaft oder Gericht zur Befragung geladen?
  • Haben Sie bereits eine Aussage getätigt? Wenn ja, was haben Sie ausgesagt?
  • Gibt es Zeugen?
2. Tatbeständen zuordnen
Anhand des eben geklärten Sachverhalts werden die Telefonanwälte Ihr Anliegen einem Problemkreis zuordnen können. Dabei kommen die Berater unter anderem zu folgendem Ergebnis:
  • Der Telefonanwalt prüft, ob Ihr Verhalten unter ein strafrechtliches Vorsatzdelikt fällt.
  • Der Telefonanwalt grenzt den Vorsatz von der Fahrlässigkeit ab.
3. Rechtspositionen ableiten
In dieser Phase des Gesprächs werden Ihre ganz individuellen Rechte bestimmt. Jetzt kann Ihnen der Telefonanwalt genau sagen, was Ihnen zusteht und auf was Sie bestehen können. Dabei treffen die Berater auch ganz konkrete Aussagen wie zum Beispiel:
  • Die Tat ist strafrechtlich relevant / nicht relevant.
  • Gegen Sie können Schadensersatz- und Schmerzensgeldansprüche geltend gemacht werden.
4. Handlungsoptionen aufzeigen
Zum Abschluss des Gesprächs klärt der Telefonanwalt mit Ihnen, welche weiteren Schritte für Sie im konkreten Fall sinnvoll und notwendig sind. Mögliche Empfehlungen können sein:
  • Sie können als Beschuldigter in einem Strafverfahren die Aussage verweigern.
  • Sie können Zeugen benennen und Beweismittel vorlegen, die Ihre Schilderung des Sachverhalts untermauern.
  • Sie sollten gestehen, um möglicherweise das Strafmaß zu mildern.

Maßgebliche Urteile

Wer eine Geschwindigkeitsbeschränkung kennt und diese überschreitet, handelt vorsätzlich. Je größer die Überschreitung ist, desto eher ist von Vorsatz auszugehen. (OLG Hamm, Urteil vom 10.05.2016, 4 RBs 91/16)


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