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Telefonterror

Stand: 25.02.2016

Unter Telefonterror versteht man das wiederholte Anrufen einer anderen Person, welches oft mit Beschimpfungen oder Beleidigungen einhergeht, manchmal aber auch nur den Zweck hat, eine andere Person, insbesondere bei Nacht, aus dem Schlaf zu reißen.

Unter die Bezeichnung des Telefonterrors fallen insbesondere die über normale Telefonstreiche hinausgehenden fortwährenden Anrufe, besonders zur Nachtzeit, unerwünschte andauernde Werbeanrufe zu unterschiedlichsten Zeiten, das Nachstellen einer Person aus privaten Motiven (Stalking) und die sexuelle Belästigung am Telefon (Erotophonie). Telefonterror kann rechtlich als vorsätzliche Körperverletzung gewertet werden. Jedoch stellt eine bloß psychische Einwirkung, die nur das seelische Wohlbefinden des Angerufenen berührt, noch keine Gesundheitsbeschädigung dar, wenn das Opfer nicht zudem nervlich in einen krankhaften Zustand gerät (OLG Köln VRS 75, 104). Anders verhält es sich, wenn das körperliche Wohlbefinden durch nächtliche Störanrufe in einem relevanten Umfang beeinträchtigt wird, indem durch eine Erschütterung des seelischen Gleichgewichts eine erhebliche Reizung der Nerven eintritt, die zu einem Kollaps oder zu einer Schrecklähmung führt (vgl. OLG Hamm MDR 1958, 939).  Eine Gesundheitsschädigung ist zu bejahen, wenn ein körperlich objektivierbarer pathologischer Zustand durch die seelischen Belastungen vorliegt (BGH NJW 1976, 1143).  Auf Grund der dabei zugefügten, oftmals mit Angstzuständen einhergehenden seelischen Belastung eines Opfers von Telefonterror erwarten Täter mittlerweile härtere Strafen als noch vor 10 Jahren. Insbesondere hat man den Grad der seelischen Verletzungen des Opfers oft mit den aktiven Verletzungen einer tatsächlichen Körperverletzung verglichen und diese Verletzungen, auch schadensersatzrechtlich, gleichgestellt.

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