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Stromklau

Stand: 25.11.2014

Der Begriff "Stromklau" (oder Stromentwendung) gehört juristisch gesehen zum Strafrecht.

Man versteht darunter die rechtswidrige Entziehung elektrischer Energie mittels eines "Leiters". Ein Leiter ist jeder Körper, der aufgrund seiner Beschaffenheit in der Lage ist, elektrische Energie aufzunehmen und weiterzugeben. Wichtig ist, dass die elektrische Energie mit der Absicht entwendet wird, sie sich selbst oder einer anderen Person zuzueignen. Das ist beispielsweise dann der Fall, wenn mittels eines Kabels Strom aus dem Stromkreis des Nachbarn "abgezapft" wird. Geregelt ist dies in § 248c Strafgesetzbuches (StGB) als Entziehung elektrischer Energie.
Es handelt sich bei der Strafnorm um ein dem Diebstahl nachgebildeter Tatbestand. Beim Diebstahl ist die Wegnahme einer fremden Sache strafrechtlich normiert. Als Sache gelten im strafrechtlichen Sinne nur körperliche Gegenstände, wobei es auf deren Aggregatzustand nicht ankommt. So fallen Flüssigkeiten oder Gase unter den Sachbegriff, wenn sie ein gesondertes, abgrenzbares Dasein darstellen (RGSt 29, 111; 32, 165). Elektrische Energie ist aber nach herrschender Meinung keine Sache, sondern eine Bewegung von Ladungsträgern (RGSt 32, 165). Wegen der fehlenden Sacheigenschaft bei der elektrischen Energie und der verbotenen Analogie zum Tatbestand des Diebstahls gem. § 243 StGB wurde diese Lücke durch die Schaffung des § 248c StGB geschlossen. Der Strom ist für den Täter fremd, wenn ihm keine Befugnis zur Entnahme zusteht. Zueignungsabsicht besteht, wenn er den Stromverbrauch für sich oder einen Dritten ermöglicht (OLG Celle MDR 69, 597). Das Strafmaß beträgt Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahre oder Geldstrafe.

Weitere Fragen hierzu beantworten Ihnen gerne die Rechtsanwälte der Deutschen Anwaltshotline!

Wie hilft der Telefon-Anwalt?

1. Fakten sammeln
Unsere erfahrenen Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen verschaffen sich zunächst einen Überblick über den Sachverhalt. Dazu werden Sie Ihnen möglicherweise folgende Fragen stellen:
  • Sind der objektive und subjektive Tatbestand einer Entziehung elektrischer Energie erfüllt ?
  • Liegt die Absicht einer Zueignung vor ?
2. Tatbeständen zuordnen
Anhand des eben geklärten Sachverhalts werden die Telefonanwälte Ihr Anliegen einem Problemkreis zuordnen können. Dabei kommen die Berater unter anderem zu folgendem Ergebnis:

Bei der elektrischen Energie handelt es sich nicht um eine Sache, so dass die Begriffe der Fremdheit und Zueignungsabsicht nur im übertragenen Sinne Anwendung finden.

3. Rechtspositionen ableiten
In dieser Phase des Gesprächs werden Ihre ganz individuellen Rechte bestimmt. Jetzt kann Ihnen der Telefonanwalt genau sagen, was Ihnen zusteht und auf was Sie bestehen können. Dabei treffen die Berater auch ganz konkrete Aussagen wie zum Beispiel:

Es muss einer elektrischen Anlage oder Einrichtung mittels eines Leiters rechtswidrig fremde elektrische Energie entzogen worden sein.

4. Handlungsoptionen aufzeigen
Zum Abschluss des Gesprächs klärt der Telefonanwalt mit Ihnen, welche weiteren Schritte für Sie im konkreten Fall sinnvoll und notwendig sind. Mögliche Empfehlungen können sein:

Im Falle eines Ermittlungsverfahrens sollte vorerst keine Aussage gegenüber der Ermittlungsbehörde gemacht werden.

Maßgebliche Urteile

Elektrische Energie ist aber nach herrschender Meinung keine Sache, sondern eine Bewegung von Ladungsträgern (RGSt 32, 165).
Der Strom ist für den Täter fremd, wenn ihm keine Befugnis zur Entnahme zusteht. Zueignungsabsicht besteht, wenn er den Stromverbrauch für sich oder einen Dritten ermöglicht (OLG Celle MDR 69, 597).


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Ein sehr freundlicher, kompetenter Anwalt, der in wenigen Minuten einen komplizierten Sachverhalt lösen konnte.

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