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Strafbarkeit

Stand: 10.10.2014

Strafbarkeit ist die Rechtsfolge, die eine strafrechtliche Norm an ein bestimmtes Handeln oder Unterlassen einer Person knüpft.

Bei der Straftat handelt es sich um eine Rechtsguts- und Pflichtverletzung (BGHSt 2, 364, 368). Es muss zum Tatzeitpunkt ein bestimmtes Verhalten gesetzlich unter Strafe gestellt sein. Bei einer vorsätzlichen Straftat müssen der objektive und subjektive Tatbestand durch das Verhalten einer Person erfüllt sein. Unter dem objektiven Tatbestand wird die Gesamtheit aller Voraussetzungen einer Strafrechtsnorm (wie z.B. der Täterkreis, die Tatsituation oder Tatmodalitäten, das Tatobjekt oder die Tathandlung) verstanden, die mit dem Verhalten erfüllt sein müssen.
Der subjektive Tatbestand bezieht sich auf die Vorstellungen des Täters und umfasst dessen Tatvorsatz (= das Wissen und Wollen der Tatbestandsverwirklichung) und eventuelle Absichten. Wer bei der Tathandlung einen Umstand nicht kennt, der zum gesetzlichen Tatbestand gehört, handelt ohne Vorsatz (§ 16 Abs. 1 Strafgesetzbuch - StGB). Bei einer Fahrlässigkeitstat gibt es nur einen objektiven Tatbestand; der subjektive Tatbestand entfällt. Zusätzlich dürfen, um eine Strafbarkeit zu begründen, keine Rechtfertigungs- und Schuldausschließungsgründe vorliegen. Erst dann wird die Handlung strafbar. Hat der Täter bspw. jemanden in Notwehr (§ 32 StGB) geschlagen, so hat er zwar den objektiven und subjektiven Tatbestand einer Körperverletzung (§ 223 StGB) erfüllt. Die Tat ist jedoch aufgrund der Notwehrsituation nicht rechtswidrig, so dass die Strafbarkeit entfällt. Oder der Täter hat in einem entschuldigenden Notstand (§ 35 StGB) gehandelt, wodurch zwar eine tatbestandliche rechtswidrige Handlung vorliegt, aber wegen des Entschuldigungsgrundes die Schuld entfällt.

Weitere Fragen hierzu beantworten Ihnen gerne die Rechtsanwälte der Deutschen Anwaltshotline!

Wie hilft der Telefon-Anwalt?

1. Fakten sammeln
Unsere erfahrenen Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen verschaffen sich zunächst einen Überblick über den Sachverhalt. Dazu werden Sie Ihnen möglicherweise folgende Fragen stellen:
  • Sind der objektive und subjektive Tatbestand einer Straftat erfüllt?
  • Liegt ein vorsätzliches oder fahrlässiges Handeln vor?
2. Tatbeständen zuordnen
Anhand des eben geklärten Sachverhalts werden die Telefonanwälte Ihr Anliegen einem Problemkreis zuordnen können. Dabei kommen die Berater unter anderem zu folgendem Ergebnis:

Kommt ein Rechtfertigungs- oder Schuldausschließungsgrund in Betracht?

3. Rechtspositionen ableiten
In dieser Phase des Gesprächs werden Ihre ganz individuellen Rechte bestimmt. Jetzt kann Ihnen der Telefonanwalt genau sagen, was Ihnen zusteht und auf was Sie bestehen können. Dabei treffen die Berater auch ganz konkrete Aussagen wie zum Beispiel:

Wer bei der Tathandlung einen Umstand nicht kennt, der zum gesetzlichen Tatbestand gehört, handelt ohne Vorsatz

4. Handlungsoptionen aufzeigen
Zum Abschluss des Gesprächs klärt der Telefonanwalt mit Ihnen, welche weiteren Schritte für Sie im konkreten Fall sinnvoll und notwendig sind. Mögliche Empfehlungen können sein:

Im Falle eines Ermittlungsverfahrens sollte vorerst keine Aussage gegenüber der Ermittlungsbehörde gemacht werden.

Maßgebliche Urteile

Bei der Straftat handelt es sich um eine Rechtsguts- und Pflichtverletzung (BGHSt 2, 364, 368).
Eine Tat gilt als rechtswidrig, wenn sie der Rechtsordnung widerspricht (BGHSt 2, 194).


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Ich bin sehr zufrieden mit den Antworten . Ich kann diese hotline nur weiterempfählen.

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Guten Tag, ich hatte mit RAin Kogan ein telefonat. Sie hat mir bestens weiter geholfen. Solche Informationen sind Gold wert...

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