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Sicherheitsverwahrung

Stand: 23.11.2015

Die Sicherungsverwahrung (in der Umgangssprache Sicherheitsverwahrung genannt) ist eine freiheitsentziehende Maßregel der Besserung und Sicherung.

Die gesetzlichen Grundlagen hierzu sind in § 66, § 66a bis § 66 c StGB (Strafgesetzbuch) normiert. Ziel ist, die Allgemeinheit vor gefährlichen Straftätern zu schützen. Anders als bei der normalen Haft knüpft die Sicherungsverwahrung einzig an die Gefährlichkeit des Täters für die Allgemeinheit an. Diese muss im Wege einer Prognose festgestellt werden. Weiterhin muss zuvor eine schwere Straftat begangen worden sein. Während der Haft werden den Sicherungsverwahrten mehr Hafterleichterungen gewährt, als bei der normalen Haft, da der Aufenthalt gerade nicht an die Schuld anknüpft, sondern der Sicherungsverwahrte sich dort einzig zum Schutze der Allgemeinheit vor ihm befindet. Die Sicherungsverwahrung kann vom Gericht im Erwachsenenstrafrecht im Urteil angeordnet (§ 66 StGB), vorbehalten (§ 66a StGB) oder nachträglich (§ 66b StGB) angeordnet werden. Bei Jugendliche und Heranwachsenden ist die Anordnung der Sicherungsverwahrung im Urteil nach §§ 7, 106 Abs. 2 Satz 1 JGG (Jugendgerichtsgesetz) nicht zulässig; sie kann hier lediglich im Urteil vorbehalten oder nachträglich angeordnet werden. Nach §§ 80a, 246a StPO (Strafprozessordnung) ist die Anhörung eines Sachverständigen verfahrensrechtlich vorgeschrieben.

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   | Stand: 17.01.2017
Immer wenn ich anrufe werde ich sehr schnell und Kompetent beraten.Vielen Dank dafür

   | Stand: 16.01.2017
Vielen Dank für die sehr gute Beratung

   | Stand: 13.01.2017
Ein sehr freundlicher, kompetenter Anwalt, der in wenigen Minuten einen komplizierten Sachverhalt lösen konnte.

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