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Schwarzfahren

Stand: 25.08.2014

Der Volksmund versteht unter dem Begriff Schwarzfahren oft die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel ohne gültigen Fahrausweis.

In der Strafjustiz findet sich der Begriff so allerdings nicht wieder. Hier trägt er im § 265a Strafgesetzbuch (StGB), den klangvollen Namen "Erschleichen von Leistungen". Hierbei geht es um die Erschleichung der Leistung eines Automaten oder eines öffentlichen Zwecken dienenden Telekommunikationsnetzes, der Beförderung durch ein Verkehrsmittel und des Zutritts zu einer Veranstaltung. Was oftmals verkannt wird, ist, dass bei mehrfach wiederholtem Schwarzfahren sogar Gefängnis drohen kann. Das Erschleichen von Leistungen wird mit bis zu einem Jahr Freiheitsstrafe oder Geldstrafe bestraft. Weiter fällt der Begriff des Schwarzfahrens regelmäßig im Zusammenhang mit dem Führen eines Kraftfahrzeuges ohne gültige Fahrerlaubnis sowie das Fahren trotz Fahrverbots. Dies stellt einen Straftatbestand nach § 21 Straßenverkehrsgesetz (StVG) dar. Beachtenswert ist hierbei, dass auch das Zulassen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis strafbar ist. Dies wird regelmäßig bei sog. Privatfahrstunden, also ohne Fahrlehrer, auf mehr oder weniger einsamen Flächen, relevant. Zu beachten ist, dass nach § 21 Abs. 3 StVG das Kraftfahrzeug, auf das sich die Tat bezieht, in bestimmten Fällen eingezogen werden kann.

Weitere Fragen hierzu beantworten Ihnen gerne die Rechtsanwälte der Deutschen Anwaltshotline!


Wie hilft der Telefon-Anwalt?

1. Fakten sammeln
Unsere erfahrenen Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen verschaffen sich zunächst einen Überblick über den Sachverhalt. Dazu werden Sie Ihnen möglicherweise folgende Fragen stellen:
  • Lag Fahrausweis vor, wenn ja, wie kam Anrufer dazu;
  • Fahrerlaubnis vorhanden?
  • Abgabe?
  • Fahrzeug zur Verfügung gestellt?
  • Fragen hängen vom Sachverhalt ab
2. Tatbeständen zuordnen
Anhand des eben geklärten Sachverhalts werden die Telefonanwälte Ihr Anliegen einem Problemkreis zuordnen können. Dabei kommen die Berater unter anderem zu folgendem Ergebnis:

Der Telefonanwalt prüft an Hand der Angaben, ob eine Schwarzfahrt vorliegen kann. Stellt ggf. weitere Fragen zum Vorgang.

3. Rechtspositionen ableiten
In dieser Phase des Gesprächs werden Ihre ganz individuellen Rechte bestimmt. Jetzt kann Ihnen der Telefonanwalt genau sagen, was Ihnen zusteht und auf was Sie bestehen können. Dabei treffen die Berater auch ganz konkrete Aussagen wie zum Beispiel:

An Hand ihrer Angaben

  • ergibt sich eine Schwarzfahrt.
  • gehe ich davon aus, dass keine Schwarzfahrt vorliegt.
4. Handlungsoptionen aufzeigen
Zum Abschluss des Gesprächs klärt der Telefonanwalt mit Ihnen, welche weiteren Schritte für Sie im konkreten Fall sinnvoll und notwendig sind. Mögliche Empfehlungen können sein:
  • Da eine Schwarzfahrt vorliegt, sollten sie die Strafe zahlen.
  • Da nach ihren Angeben keine Schwarzfahrt vorliegt, sollten sie die Tatsachen bei der Anhörung so schildern und den Nachweis vorlegen.

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   | Stand: 25.07.2017
Frau RA Winkler hat meine Frage beantwortet. Ob mir die Antworten gefallen ist natürlich eine andere Sache, aber ich habe auch keinen Anwalt gesucht, der mir nach dem Mund redet, sondern sagt, was Sache ist. Und das ist geschehen. Das Telefonat wurde auch nicht in die Länge gezogen, so wie es leider oft der Fall ist.

   | Stand: 22.07.2017
Prima, weiter so!

   | Stand: 21.07.2017
sehr freundlicher Rechtsanwalt, der mir durch klare Formulierungen eine große Klarheit gegeben hat und auch durch meine Bitte, mir diese nochmal zu wiederholen nicht genervt reagiert hat. Vielen Dank!

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