Durchwahl Strafrecht
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00 Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen.

Scheck Betrug

Stand: 11.05.2016

Bei einem Scheckbetrug handelt es sich um einen Betrug nach § 263 Abs. 1 StGB (Strafgesetzbuch).

Nach dieser Strafnorm macht sich derjenige strafbar, der in der Absicht, sich oder einem Dritten einen rechtswidrigen Vermögensvorteil zu verschaffen, das Vermögen eines anderen dadurch beschädigt, dass er durch Vorspiegelung falscher oder durch Entstellung oder Unterdrückung wahrer Tatsachen einen Irrtum erregt oder unterhält. Mit Scheckbetrug werden strafrechtlich und zivilrechtlich sanktionsfähige Handlungen im Zusammenhang mit Schecks bezeichnet, durch welche entweder der Empfänger des Schecks und/oder die Banken, welche über den im Scheck zur Auszahlung bezifferten Betrag verfügen, durch Täuschung geschädigt oder im Vermögen gefährdet werden. Mit der Hingabe eines Schecks wird schlüssig erklärt, dass bei der Einlösung des Schecks eine ausreichende Kontodeckung bestehen wird (BGHSt 3, 69; 24, 386). Häufig liegt ein Erfüllungsbetrug vor, soweit der Scheck zur Erfüllung einer bereits zuvor begründeten Verbindlichkeit hingegeben wird und zwischen der vor der Täuschung vom Verletzten besessenen Forderung und dem tatsächlich Erlangten eine Differenz als Schaden entstanden ist. Bei der Frage nach einem Vermögensschaden kommt es auf den Zeitpunkt der Vermögensverfügung an, also auf den Vergleich des Vermögenswerts unmittelbar vor und unmittelbar nach der Verfügung (BGHSt 53, 199). Überdies kommt häufig eine Urkundenfälschung durch Verfälschen oder Herstellen einer unechten Urkunde gemäß § 267 StGB in Betracht. Insbesondere in Verbindung mit § 823 II BGB (Bürgerliches Gesetzbuch), aber auch aus Vertragspflichtverletzungen (vgl. § 280 BGB) ergeben sich Schadensersatzansprüche des Verletzten gegen den Scheckbetrüger.

Fragen hierzu beantworten Ihnen gerne die Rechtsanwälte/innen der Deutschen Anwaltshotline!

Wie hilft der Telefon-Anwalt?

1. Fakten sammeln
Unsere erfahrenen Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen verschaffen sich zunächst einen Überblick über den Sachverhalt. Dazu werden Sie Ihnen möglicherweise folgende Fragen stellen:

Sind der objektive und subjektive Tatbestand nebst (Dritt-)Bereicherungsabsicht hinsichtlich eines Betrugs gegeben?

2. Tatbeständen zuordnen
Anhand des eben geklärten Sachverhalts werden die Telefonanwälte Ihr Anliegen einem Problemkreis zuordnen können. Dabei kommen die Berater unter anderem zu folgendem Ergebnis:
  • Für einen Scheckbetrug muss im objektiven Tatbestand eine Täuschungshandlung mittels eines falschen Schecks begangen worden sein, die bei einem anderen einen Irrtum ausgelöst oder unterhalten hat.
  • Der Getäuschte muss eine irrtumsbedingte Vermögensverfügung vorgenommen haben. Des Weiteren muss unmittelbar aufgrund der Vermögensverfügung ein Vermögensschaden oder eine Vermögensgefährdung zum Nachteil des Getäuschten oder eines Dritten eingetreten sein.
  • Hinsichtlich des subjektiven Tatbestands muss der Täter mit Vorsatz und mit der Absicht, sich oder einem Dritten einen rechtswidrigen Vermögensvorteil zu verschaffen, gehandelt haben.
3. Rechtspositionen ableiten
In dieser Phase des Gesprächs werden Ihre ganz individuellen Rechte bestimmt. Jetzt kann Ihnen der Telefonanwalt genau sagen, was Ihnen zusteht und auf was Sie bestehen können. Dabei treffen die Berater auch ganz konkrete Aussagen wie zum Beispiel:
  • Eine Täuschung wird durch Vorspiegelung falscher oder durch die Entstellung oder Unterdrückung wahrer Tatsachen begangen.
  • Ein Irrtum ist eine Fehlvorstellung über eine oder mehrere nicht der Wahrheit entsprechende Tatsachen.
  • Bei dem Vermögensbegriff bezieht man sich auf den Zeitpunkt der Vermögensverfügung, indem ein Vergleich zwischen der Vermögenslage vor und nach der Vermögensverfügung vorgenommen wird.
4. Handlungsoptionen aufzeigen
Zum Abschluss des Gesprächs klärt der Telefonanwalt mit Ihnen, welche weiteren Schritte für Sie im konkreten Fall sinnvoll und notwendig sind. Mögliche Empfehlungen können sein:

Im Falle eines Ermittlungsverfahrens sollte vorerst keine Aussage gegenüber der Ermittlungsbehörde gemacht werden.

Maßgebliche Urteile

Mit der Hingabe eines Schecks wird schlüssig erklärt, dass bei der Einlösung des Schecks eine ausreichende Kontodeckung bestehen wird (BGHSt 3, 69; 24, 386). Bei der Frage nach einem Vermögensschaden kommt es auf den Zeitpunkt der Vermögensverfügung an, also auf den Vergleich des Vermögenswerts unmittelbar vor und unmittelbar nach der Verfügung (BGHSt 53, 199).


Interessante Fälle aus der E-Mail-Rechtsberatung zu Scheck Betrug
Teure Fahrradsuche im Internet
Internetabzocke - Drohungen und Mahnungen vom Inkassobüro
Filmdownload im Filesharing Portal - Drohen ernste Konsequenzen?
Partnervermittlung im Internet - Trotz Kündigung eine Rechnung bekommen
Zahlungsaufforderungen von Internetbetrügern - Muss gezahlt werden?
Strafe durch illegalen Download eines Computerspiels
Programm Update führt Internetbenutzer in die Hände von Betrügern

SEHR GUT
4.5 Sternenbewertungen

19.240 Kundenbewertungen
Bewerten auch Sie den Anwalt
nach dem Gespräch !

   | Stand: 22.09.2016
Hier hat eine punktgenaue, präzise Enschätzung der Rechtslage stattgefunden!

   | Stand: 20.09.2016
Alles Gut gelaufen! Gerner wieder !

   | Stand: 19.09.2016
Frau RA`in Leineweber hat meine Fragestellung kompetent und umfassend beantwortet.

Der direkte Draht zum Anwalt:
0900-1 875 008-377
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00Uhr)
Durchwahl Strafrecht
 
0900-1 875 008-378
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00Uhr)
Durchwahl Zivilrecht
 
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen.

Wichtige Themen:

Rechtsanwalt für Strafrecht | Arzthaftungsrecht | Strafrecht | Zivilrecht | Abbuchung | Auszüge | EC-Karte | Einzugsermächtigung | Einzugsermächtigungen | Einzugsverfahren | Girokonto | Kontokündigung | Kontosperrung | Lastschriftverfahren | Rücklastschrift | Sperrkonto | Überweisung | Vordatierter Scheck | Vorfälligkeitsentschädigung | Zahlungsverkehr

Hilfreiche und viele kostenlose Produkte:

ERFOLGSAUSSICHTEN CHECK
Lassen Sie 10 Anwälte urteilen

Lohnt sich ein Anwalt? Lassen Sie das Risiko Ihrer Rechtsangelegenheit von unabhängigen Rechtsanwälten bewerten. ...weiter lesen
HOMEPAGE TOOLS
NEU und exklusiv für Webmaster

Machen Sie Ihre Website rechtssicher! Mit unseren kostenlosen Homepage-Tools minimieren sie das Risiko einer Abmahnung. Egal ob Impressum, Disclaimer oder AGB. ...weiter lesen
Recht auf Ihrer Website
JURA TICKER
Die neuesten Meldungen auf Ihrer Website

Der Jura-Ticker bietet Ihren Besuchern aktuelle Gerichtsurteile, die stets interessant und leserfreundlich geschrieben sind. Dieser Content ist kostenlos in jede Website integrierbar und wird von uns täglich mit einer neuen Meldung bestückt. Rechtsgebiete, Größe und Farben des Tickers können dabei an den eigenen Internetauftritt angepasst werden.

Deutsche Anwaltshotline
Anwaltshotline
Der direkte Draht zum Anwalt:
0900-1 875 008-377
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00Uhr)
Durchwahl Strafrecht
 
0900-1 875 008-378
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00Uhr)
Durchwahl Zivilrecht
 
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen.
E-Mail Beratung Online-Rechtsberatung per E-Mail. Antwort innerhalb weniger Stunden „schwarz auf weiß“. Jetzt Anfragen