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Ohrfeige

Stand: 26.09.2014

Eine Ohrfeige bezeichnet umgangssprachlich einen mit der flachen Hand ausgeführten Schlag in das Gesicht.

Ein solches Verhalten ist in der Regel als einfache Körperverletzung strafbar, wenn es nicht ausnahmsweise entschuldigt oder gerechtfertigt ist. Die einfache Körperverletzung nach § 223 Strafgesetzbuch (StGB) und die fahrlässige Körperverletzung nach § 229 StGB werden gemäß § 230 StGB nur auf Antrag erfolgt. Wenn nicht ein besonderes öffentliches Interesse gegeben ist, so kann die einfache Körperverletzung (und auch die fahrlässige Körperverletzung) ohne Strafantrag nicht bestraft werden. Nach § 77b Abs. 1 StGB ist der Strafantrag vom Antragsberechtigten innerhalb von 3 Monaten stellen, wobei nach Abs. 2 die Frist mit Ablauf des Tages, an dem der Antragsberechtigte von der Tat und der Person des Täters Kenntnis erlangt hat, beginnt. Es ist festzustellen, dass seitens der Staatsanwaltschaften bei einfachen Körperverletzungen die Tendenz besteht, ein öffentliches Interesse zu verneinen, zumindest dann, wenn der Täter nicht vorbestraft ist. Dies führt dazu, dass das Verfahren häufig eingestellt wird. Dem Geschlagenen bleibt dann immer noch die Möglichkeit, das Verhalten auf den Privatklageweg verfolgen zu können. Von dieser Möglichkeit wird in der Praxis jedoch nur selten Gebrauch gemacht.  Zudem kann der Verletzte seine Schadensersatz- und Schmerzensgeldansprüche zivilrechtlich verfolgen, da hierfür ein Strafverfahren keine Voraussetzung ist. Schließlich kann eine Ohrfeige den Qualifikationstatbestand einer tätlichen Beleidigung nach § 185 2. Halbsatz StGB erfüllen, wenn dies eine Ehrverletzung darstellt (Fischer StGB § 185 Rz. 18).

Weitere Fragen hierzu beantworten Ihnen gerne die Rechtsanwälte der Deutschen Anwaltshotline!


Wie hilft der Telefon-Anwalt?

1. Fakten sammeln
Unsere erfahrenen Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen verschaffen sich zunächst einen Überblick über den Sachverhalt. Dazu werden Sie Ihnen möglicherweise folgende Fragen stellen:

Liegt in dem Verabreichen einer Ohrfeige nur eine Körperverletzung oder auch eine tätliche Beleidigung vor?

2. Tatbeständen zuordnen
Anhand des eben geklärten Sachverhalts werden die Telefonanwälte Ihr Anliegen einem Problemkreis zuordnen können. Dabei kommen die Berater unter anderem zu folgendem Ergebnis:

Es muss jemand mit der flachen Hand in das Gesicht eines anderen geschlagen haben.

3. Rechtspositionen ableiten
In dieser Phase des Gesprächs werden Ihre ganz individuellen Rechte bestimmt. Jetzt kann Ihnen der Telefonanwalt genau sagen, was Ihnen zusteht und auf was Sie bestehen können. Dabei treffen die Berater auch ganz konkrete Aussagen wie zum Beispiel:

Es muss mit Vorsatz gehandelt worden sein.

4. Handlungsoptionen aufzeigen
Zum Abschluss des Gesprächs klärt der Telefonanwalt mit Ihnen, welche weiteren Schritte für Sie im konkreten Fall sinnvoll und notwendig sind. Mögliche Empfehlungen können sein:

Es sollte vorerst keine Aussage gegenüber den Ermittlungsbehörden gemacht werden.

Maßgebliche Urteile

Eine Ohrfeige kann den Qualifikationstatbestand einer tätlichen Beleidigung nach § 185 2. Halbsatz StGB erfüllen, wenn sie eine Ehrverletzung darstellt (Fischer StGB § 185 Rz. 18).


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