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Menschenhandel

Stand: 14.04.2014

Einen Menschenhandel zum Zweck der Ausbeutung nach § 232 Abs. 1 Satz 1 StGB (Strafgesetzbuch) begeht, wer eine andere Person unter Ausnutzung einer Zwangslage zur Aufnahme oder Fortsetzung der Prostitution oder dazu bringt, sexuelle Handlungen an oder vor dem Täter oder einem Dritten vorzunehmen oder von diesen an ihr.

Gleiches gilt, wer aus dem gleichen Grund entsprechend die Hilflosigkeit einer Person, die mit ihrem Aufenthalt in einem fremden Land verbunden ist, ausnutzt.

Die Strafe beträgt Freiheitsstrafe von 6 Monaten bis zu 10 Jahren. Ebenso wird derjenige bestraft, der eine unter 21jährige Person zur Aufnahme oder Fortsetzung der Prostitution oder zu den in Satz 1 besagten sexuellen Handlungen bringt.

Ist das Tatopfer zudem ein Kind gemäß § 176 Abs. 1 StGB oder hat der Täter das Opfer körperlich schwer misshandelt oder hat der Täter die Tat gewerbsmäßig oder als Mitglied einer Bande begangen, so beträgt nach Abs. 2 die Freiheitsstrafe von 1 Jahr bis 10 Jahre.
Nach Abs. 3 wird auch bestraft, wenn gemäß Abs. 4 ein Bestimmen zur Prostitution durch Nötigung oder List vorliegt oder wenn der Täter sich einer anderen Person zur Prostitution oder sexuellen Ausbeutung bemächtigt.

In minder schweren Fällen des Abs. 1 beträgt die Freiheitsstrafe von 3 Monaten bis zu 5 Jahre. In minder schweren Fällen der Abs. 3 und 4 beträgt die Freiheitsstrafe von 6 Monaten bis zu 5 Jahren.

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