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Kinderpornographie

Stand: 13.03.2014

Die Verbreitung von Schriften mit pornographischem Inhalt ist in § 184 des Strafgesetzbuches (StGB) unter Strafe gestellt.

Als "Schriften" gelten dabei neben Druckerzeugnissen im eigentlichen Sinne gem. § 11 Abs. 3 StGB auch Ton- und Bildträger, Datenspeicher, Abbildungen und andere Darstellungen. Pornografie ist Kommunikation; sie liegt vor, wenn ein Medium nach § 11 Abs. 3 StGB sexuelle Handlungen gemäß § 184g StGB beinhaltet. Es muss ein reales sexualbezogenes Geschehen wiedergeben werden, wobei auch die Darstellung eines fiktiven Geschehens sanktioniert ist. Es genügt, wenn eine tatsächliche Handlung dem Betrachter als sexuell erscheint oder wenn ein tatsächliches oder fiktives Geschehen nur geschildert wird (Fischer, Strafgesetzbuch, 60. Auflage, § 184 Rz 6).

Handelt es sich um kinderpornographisches Material, so ist § 184b StGB einschlägig: Dieser erfasst nahezu jede Art des Umgangs mit "Schriften", die sexuelle Handlungen von, an oder vor Kindern zum Gegenstand haben (z.B. Verbreitung, öffentliches Zugänglichmachen, Vorrätighalten). Das Opfer der Tat ist ein Kind, wenn es zum Zeitpunkt der sexuellen Handlung unter vierzehn Jahre ist (§ 176 Abs. 1 StGB).
Als Sanktion sieht § 184b Abs. 1 StGB Freiheitsstrafe von 3 Monaten bis zu 5 Jahren vor; handelt der Täter banden- oder gewerbsmäßig, so beläuft sich der Strafrahmen auf Freiheitsstrafe von 6 Monaten bis zu 10 Jahren, § 184b Abs. 3 StGB.

Geht es um sexuelle Handlungen von, an oder vor Personen von vierzehn bis achtzehn Jahren, so handelt es sich um Jugendpornographie gem. § 184c StGB.

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