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Freiheitsstrafe

Stand: 22.12.2014

Man unterscheidet vor allem zwei Arten von Strafe. Auf der einen Seite gibt es die Freiheitsstrafe, welche zeitig oder in bestimmten Fällen lebenslänglich - s. § 211 Strafgesetzbuch (StGB) bei Mord - sein kann. Bei einer zeitigen Freiheitsstrafe beträgt nach § 38 Abs. 2 StGB das Mindestmaß 1 Monat und das Höchstmaß 15 Jahre.

Auf der anderen Seite gibt es die Geldstrafe bzw. in bestimmten Fällen die gemeinnützige Arbeit. Der Unterschied zwischen Freiheitsstrafe und Geldstrafe liegt vor allem darin, dass eine Freiheitsstrafe in der Regel bei besonders schweren Taten verhängt wird, während Geldstrafe oder gemeinnützige Arbeit vor allem in minder schweren Fällen oder im Rahmen von bloßen Vergehen verhängt werden. Die Freiheitsstrafe wird in Justizvollzugsanstalten, die für Männer, Frauen und Jugendliche getrennt sind, verbüßt. Soweit der Betroffene nicht schon in Untersuchungshaft ist, wird er von der Justizvollzugsanstalt zum Strafantritt geladen. Die Freiheitsstrafe wird entweder im geschlossenen Vollzug oder aber in einem offenen Vollzug im Rahmen der Erwerbstätigkeit vollzogen. Der Gefangene kann in den offenen Vollzug untergebracht werden, wenn er den besonderen Anforderungen hierzu genügt und wenn keine Missbrauchs- und Entweichungsgefahr erkennbar ist. Einen Rechtsanspruch auf Unterbringung in den offenen Vollzug hat der Betroffene nicht; es gibt für ihn lediglich einen Anspruch auf fehlerfreien Ermessensgebrauch. Sobald 2/3 einer Freiheitsstrafe, mindestens aber 2 Monate, verbüßt sind, muss diese ausgesetzt werden, wenn eine günstige Sozial- und Kriminalprognose gegeben sind und die Einwilligung des Verurteilten vorliegt (§ 57 Abs. 1 StGB).

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