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Freiheitsentzug

Stand: 28.10.2011
Freiheitsentzug ist die schwerste Sanktion des deutschen Strafrechts zur Ahndung von Straftaten. Freiheitsstrafen können von einem Monat bis zu 15 Jahren oder auch lebenslänglich verhängt werden. Dabei sind sog. kurze Freiheitsstrafen von weniger als 6 Monaten gesetzlich nur als Ausnahmefall vorgesehen. Bei einer Verurteilung zu nicht mehr als 1 Jahr erfolgt die Strafaussetzung zur Bewährung, wenn schon die Verurteilung dem Verurteilten zur Warnung dient und er künftig auch ohne die Einwirkung des Strafvollzugs keine Straftaten mehr begeht (§ 56 Abs.1 StGB - Strafgesetzbuch). Der Täter bleibt, meist unter Auflagen, auf freiem Fuß. Bei einer Verurteilung zu maximal 2 Jahren ist eine Strafaussetzung zur Bewährung möglich, wenn nach einer Gesamtwürdigung von Tat und Persönlichkeit des Verurteilten besondere Umstände vorliegen (§ 56 Abs. 2 StGB).

Nach §§ 57, 57a StGB können bei günstiger Sozialprognose zeitige Freiheitsstrafen nach Verbüßen von 2/3 bzw. ½ und lebenslange Freiheitsstrafen nach 15 Jahren zur Bewährung ausgesetzt werden.

Bei lebenslanger Freiheitsstrafe darf eine Begnadigung nicht von vornherein ausgeschlossen sein; sie wird in der Regel nach 15 Jahren geprüft. In besonders schweren Fällen wird mittlerweile oft zusätzlich zur lebenslangen Freiheitsstrafe auf "besondere Schwere der Schuld" mit erschwerter Begnadigungsmöglichkeit frühestens nach 20 Jahren erkannt.

Auch das Jugendstrafrecht kennt Freiheitsentzug in Form der sog. Jugendstrafe, die in speziellen Jugendstrafanstalten vollzogen wird. Die Höchststrafe ist hier 10 Jahre. Daneben gibt es auch den Arrest, der von Wochenarrest bis zur Dauer von 4 Wochen reichen kann.

Bei Fragen zum Thema Freiheitsentzug hilft Ihnen gerne ein Mitarbeiter der Deutschen Anwaltshotline weiter!


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   | Stand: 25.07.2017
Frau RA Winkler hat meine Frage beantwortet. Ob mir die Antworten gefallen ist natürlich eine andere Sache, aber ich habe auch keinen Anwalt gesucht, der mir nach dem Mund redet, sondern sagt, was Sache ist. Und das ist geschehen. Das Telefonat wurde auch nicht in die Länge gezogen, so wie es leider oft der Fall ist.

   | Stand: 22.07.2017
Prima, weiter so!

   | Stand: 21.07.2017
sehr freundlicher Rechtsanwalt, der mir durch klare Formulierungen eine große Klarheit gegeben hat und auch durch meine Bitte, mir diese nochmal zu wiederholen nicht genervt reagiert hat. Vielen Dank!

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