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Bewährungsstrafe

Stand: 21.05.2014

Die Bewährungsstrafe wird vom Strafgesetzbuch (StGB) als Freiheitsstrafe zur Bewährung bezeichnet und bedeutet, dass die Vollstreckung einer verhängten Freiheitsstrafe zunächst ausgesetzt wird, so dass der Verurteilte in Freiheit bleibt.

Nach § 56 Abs. 1 StGB wird eine Verurteilung zu einer Freiheitsstrafe von nicht mehr als einem Jahr zur Bewährung ausgesetzt, wenn erwartet werden kann, dass dem Verurteilte schon die Verurteilung als Warnung dient und er zukünftig auch ohne die Einwirkung des Strafvollzugs keine Straftat begehen wird. Das Gericht kann nach § 56 Abs. 2 StGB die Vollstreckung einer Freiheitsstrafe, deren Höhe zwei Jahre nicht übersteigt, zur Bewährung aussetzen, wenn nach einer Gesamtschau von Tat und Täter besondere Umstände vorliegen. Die Bewährungszeit beträgt zwischen zwei und fünf Jahren. Dabei ist eine spätere Verkürzung oder auch Verlängerung der Bewährung innerhalb dieses Rahmens zulässig, §56a StGB. Wenn der Verurteilte jedoch dann während der Bewährungszeit keinen Anlass zum Widerruf der Strafaussetzung gibt, indem er z.B. keine neue Straftaten begeht und auch nicht gegen seine unter Umständen angeordneten Bewährungsauflagen verstößt, wird ihm die Strafe nach Ablauf der Bewährungszeit erlassen. Unter den Begriff "Bewährung" kann auch die vorzeitige Haftentlassung fallen, wenn dem Verurteilten eine so genannte positive Sozialprognose erstellt werden konnte. Dies wird vom Strafgesetzbuch als "Aussetzung des Strafrestes" bezeichnet. So wird nach § 57 Abs. 1 StGB nach Verbüßung von 2/3 einer verhängten Freiheitsstrafe, mindestens jedoch 2 Monate, der Strafrest ausgesetzt, wenn eine günstige Sozial- und Kriminalprognose vorliegen und der Verurteilte einwilligt.

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   | Stand: 28.09.2016
Tolle Beratung und auch für einen nicht volljuristen Verständlich erklärt, sehr empfehlenswert!

   | Stand: 27.09.2016
Es ist für Fragen eine gute Alternative zu einem persönlichen Anwaltsbesuch.

   | Stand: 27.09.2016
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