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Augenzeuge

Stand: 05.08.2014

Ein Zeuge ist eine natürliche Person, die eine Aussage über ihre Wahrnehmungen bestimmter Tatsachen macht. Es ist jeder Mensch zeugnisfähig, auch Kleinkinder.

Der Zeuge an sich ist geregelt in §§ 383, 384 ZPO (Zivilprozessordnung) , in § 385 ZPO die Ausnahmen hierzu bzw. in §§ 48 ff. StPO (Strafprozessordnung). Im Ordnungswidrigkeitenverfahren gilt sinngemäß das Recht des Strafverfahrens (§ 46 OWiG).
Das Verwaltungsprozessrecht nimmt sinngemäß Bezug auf das Recht des Zivilprozesses (§ 98 VwGO). Im Verwaltungsverfahren generell spielt § 26 VwVfG für den Bereich des Bundes und entsprechende landesrechtliche Regelungen eine wichtige Rolle. Es spielt jedoch keine Rolle, ob der Zeuge über den Tathergang selbst etwas aussagen kann oder nur über andere Wahrnehmungen. Unter Augenzeugen versteht man einen Zeugen, der eine Straftat bzw. einen Verkehrsunfall selbst sozusagen mit eigenen Augen beobachtet, also optisch wahrgenommen hat und seine Kenntnisse nicht von Erzählungen anderer (Zeugen vom Hörensagen) hat. Für das Gericht ist zur Beurteilung der Sach- und Rechtslage dieser Unterschied ganz besonders wichtig.

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