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Auftragsmord

Stand: 25.04.2016

Auftragsmord ist so kein juristischer Begriff. Damit ist vielmehr gemeint, dass der Täter im Auftrag oder korrekt durch Anstiftung handelt, also mit Wissen und Einverständnis eines Dritten.

Mord ist ein Verbrechen, welches nach § 211 Abs. 1 StGB (Strafgesetzbuch) mit lebenslanger Freiheitsstrafe geahndet wird. Jemand begeht einen Mord, wenn er einen anderen Menschen tötet und dabei ein in Abs. 2 normiertes Mordmerkmal verwirklicht, nämlich aus einem besonders verwerflichen Beweggrund (Gruppe 1) oder auf eine besonders verwerfliche Art und Weise (Gruppe 2) oder zu einem besonders verwerflichen Zweck (Gruppe 3) handelt. Die Vollstreckung kann gemäß § 57a Abs. 1, § 57b StGB nach Verbüßung von 15 Jahren und bei Einwilligung des Verurteilten ausgesetzt werden, wenn nicht dessen besondere Schwere der Schuld eine weitere Vollstreckung erfordert. Wenn die Prognosevoraussetzungen der besagten Rechtsnormen erfüllt sind und eine besonders schwere Schuld verneint wird, muss die Vollstreckung nach 15 Jahren ausgesetzt werden (BVerfG StV 1993, 598). Im Schnitt ist mit einer Entlassung nach 17- 19 Jahren zu rechnen, wenn eine positive Sozialprognose bei fehlender Gefährlichkeit für die Allgemeinheit angenommen werden kann. Bei einem Auftragsmord kann das Gericht - bei entsprechender Sachlage - auch die besondere Schwere der Schuld des Ausführenden und oder des Auftraggebers (Anstifters) feststellen. Dadurch kann der Verurteilte unter Umständen nie, kaum jedoch vor Ablauf von 23 bis 25 Jahren mit einer Entlassung rechnen.

Weitere Fragen hierzu beantworten Ihnen gerne die Rechtsanwälte der Deutschen Anwaltshotline!

Wie hilft der Telefon-Anwalt?

1. Fakten sammeln
Unsere erfahrenen Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen verschaffen sich zunächst einen Überblick über den Sachverhalt. Dazu werden Sie Ihnen möglicherweise folgende Fragen stellen:
  • Liegt ein Auftrag oder eine Anstiftungshandlung zu einer Tötung mit Mordmerkmalen vor?
  • Mit welcher Motivation oder aufgrund welcher Motivation wurde gehandelt?
  • Wurde die Tat vollendet oder nur versucht?
2. Tatbeständen zuordnen
Anhand des eben geklärten Sachverhalts werden die Telefonanwälte Ihr Anliegen einem Problemkreis zuordnen können. Dabei kommen die Berater unter anderem zu folgendem Ergebnis:

Es muss jemand bei einem anderen den Vorsatz zur Tötung mit Mordmerkmalen ausgelöst haben und es muss ein Mord gegeben sein.

3. Rechtspositionen ableiten
In dieser Phase des Gesprächs werden Ihre ganz individuellen Rechte bestimmt. Jetzt kann Ihnen der Telefonanwalt genau sagen, was Ihnen zusteht und auf was Sie bestehen können. Dabei treffen die Berater auch ganz konkrete Aussagen wie zum Beispiel:

Es muss jemand einen anderen Menschen getötet haben. Dabei muss aus einem besonders verwerflichen Beweggrund, auf eine besonders verwerfliche Art und Weise oder zu einem besonders verwerflichen Zweck gehandelt worden sein. Zudem muss Vorsatz und Anstiftervorsatz gegeben sein.

4. Handlungsoptionen aufzeigen
Zum Abschluss des Gesprächs klärt der Telefonanwalt mit Ihnen, welche weiteren Schritte für Sie im konkreten Fall sinnvoll und notwendig sind. Mögliche Empfehlungen können sein:

Es sollte vorerst keine Aussage gegenüber den Ermittlungsbehörden gemacht werden.

Maßgebliche Urteile

Die Vollstreckung kann gemäß § 57a Abs. 1, § 57b StGB nach Verbüßung von 15 Jahren und bei Einwilligung des Verurteilten ausgesetzt werden, wenn nicht dessen besondere Schwere der Schuld eine weitere Vollstreckung erfordert. Wenn die Prognosevoraussetzungen der besagten Rechtsnormen erfüllt sind und eine besonders schwere Schuld verneint wird, muss die Vollstreckung nach 15 Jahren ausgesetzt werden (BVerfG StV 1993, 598).



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   | Stand: 02.12.2016
ein Segen, das es Sie gibt

   | Stand: 01.12.2016
Hat gut geholfen

   | Stand: 01.12.2016
Die Anwältin war wirklich sehr nett und sehr Kompetent. Immer wieder gerne :-D Auch wenn ich hoffe das ich es nicht mehr brauchen werde.

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