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Zinsabschlagsteuer

Stand: 21.07.2014

Dieser Begriff ist mit Einführung der Abgeltungsteuer zum 01.01.2009 weggefallen.

Nunmehr erfolgt der Einbehalt und die Abführung der Abgeltungssteuer durch die Kapitalertragsteuer. Der Steuersatz beträgt jetzt einheitlich 25 %. Der Abgeltungssteuer kann der Gläubiger schon im Vorfeld begegnen, wenn er seinem Kreditinstitut einen Freistellungsauftrag erteilt. Zugleich teilt er dann der Bank mit, bis zu welchem Betrag das Kreditinstitut den Einbehalt der Abgeltungsteuer nicht vornehmen soll.
Ggf. sollten einkommensschwache Steuerpflichtige eine sog. Nichtveranlagungs-Bescheinigung bei Ihrem Wohnsitzfinanzamt beantragen und dann diese dem Kreditinstitut vorlegen. Der Hauptunterschied zwischen früherer Zinsabschlagsteuer und heutiger Abgeltungsteuer ist der, dass die Zinsabschlagsteuer eine reine Vorauszahlung auf eine später erst mit dem individuellen Steuersatz zu ermittelnde Einkommensteuerschuld war. Heute ist die Besteuerung der Kapitalerträge mit Einbehalt der Abgeltungsteuer grundsätzlich durchgeführt und beendet.


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   | Stand: 17.01.2017
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   | Stand: 13.01.2017
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