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Spekulationsfrist

Stand: 20.11.2013

Überschüsse aus Spekulationsgeschäften (z. B. Anschaffung und Veräußerung Immobilien) innerhalb bestimmter Fristen sind in Deutschland einkommensteuerpflichtig. Diese bestimmte Frist wurde früher Spekulationsfrist genannt, heute wurde das Wort Spekulationsfrist durch Behaltefrist ersetzt.

Der Staat wollte am Spekulieren der Steuerpflichtigen partizipieren, so dass der Gesetzgeber bei Immobilienveräußerungsgeschäften im privaten Bereich eine Frist von zehn Jahren zwischen An- und Verkauf gesetzt hat. Veräußert der Steuerpflichtige innerhalb der Frist, ist der aus dem An- und Verkauf resultierende Gewinn einkommensteuerpflichtig. Dabei gibt es keinen eigenen Steuersatz, vielmehr gilt hier der persönliche Steuersatz (progressiver Steuertarif, Höchstsatz 42%, ggf. Reichensteuer bei 45%)des Steuerpflichtigen.

Der Gewinn, der eventuell durch An- und Verkauf von Wertpapieren entsteht, unterliegt nun nicht mehr der Spekulationssteuer, sondern der sog. Abgeltungssteuer. Dabei ist die depotführende Bank verpflichtet bei Veräußerung der Wertpapiere vom Veräußerungserlös die Abgeltungssteuer (zzgl. Solidaritätszuschlag) einzubehalten und an das zuständige Finanzamt abzuführen. Hierbei ist zu beachten, dass der Gewinn aus der Veräußerung der Wertpapiere unabhängig von einer bestimmten Haltedauer der Besteuerung unterworfen sind, es also insoweit keine Spekulationsfristen mehr gibt.
Ggf. gibt es noch sog. "Altbestände" an Wertpapieren, die vor dem 01.01.2009 angeschafft wurden. Diese unterliegen den alten Regelungen, so dass diese nunmehr steuerfrei veräußert werden können.

Wenn Sie weitere Fragen zu diesem Thema haben, ist es empfehlenswert einen auf das Steuerrecht spezialisierten Rechtsanwalt der Deutschen Anwaltshotline zu kontaktieren.


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   | Stand: 27.03.2017
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   | Stand: 24.03.2017
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