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Quellensteuer

Stand: 06.09.2016

Unter einer "Quellensteuer" ist eine eine Steuer zu verstehen, die direkt an der Quelle einbehalten und an das Finanzamt abgeführt wird.

Als Beispiele für in Deutschland erhobene Quellensteuern sind vor allem die Lohn- und Kirchensteuer (aus dem Gehalt) und die Abgeltungssteuer (aus dem Kapitalertrag, z.B. Zinsen) zu nennen. Die Lohn- und Kirchensteuer werden vom Arbeitgeber für den Arbeitnehmer direkt aus dem Gehalt errechnet und in entsprechender Höhe -zumeist monatlich- an das Finanzamt abgeführt. Lohn- und Kirchensteuer sind dabei Vorauszahlungen auf die jährlich zu berechnende Einkommensteuerschuld des Arbeitnehmers.
Auch die von den Banken nach § 32d Einkommensteuergesetz einbehaltene Abgeltungssteuer für Kapitalerträge ist eine Quellensteuer. Diese Steuer wird direkt an der Quelle - also grundsätzlich beim Kreditinstitut - einbehalten und anonym an das Bundesamt der Finanzen abgeführt, § 45d EStG. Die Steuerberechnung erfolgt dabei mit einem feststehenden pauschalen Steuersatz von 25 Prozent, eine Anrechnung auf die persönliche Einkommensteuer erfolgt nicht. Mit einem Freistellungsauftrag kann man bei unbeschränkter Steuerpflicht in Deutschland derzeit mit bis zu 801 Euro pro Person bzw. bei zusammen veranlagten Ehepartnern mit 1.602,00 Euro steuerfrei von der Abgeltungssteuer gestellt werden. Die Freibeträge können dabei auf mehrere Kreditinstitute verteilt werden. Übersteigen die steuerpflichtigen Kapitalerträge (z.B. Zinserträge) den jeweils erteilten Freibetrag, muss das Kreditinstitut die Abgeltungssteuer einbehalten und an das Finanzamt abführen.


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   | Stand: 08.12.2016
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   | Stand: 07.12.2016
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