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Kinderfreibetrag

Stand: 19.02.2015

Da die Einkommensteuer die Leistungsfähigkeit der Steuerpflichtigen besteuern soll, und Kinder einen eindeutigen Aufwandsposten darstellen, hat der Gesetzgeber steuerliche Vergünstigungen in Form von Kindergeld und steuerlicher Kinderfreibeträge geschaffen.

Da das Kindergeld eine typisch sozialrechtliche, haushaltsorientierte Förderung ist, lässt der Gesetzgeber eine Aufteilung desselben unter den Eltern nicht zu, so dass dieses als eigentliches Geld des Kindes an den Elternteil bezahlt wird, bei dem das Kind lebt. Die Höhe des Kinderfreibetrages beträgt gem. § 32 VI EStG je Kind je Steuerpflichtigen EUR 2.184,00. Im Gegensatz zum Kindergeld steht der Kinderfreibetrag also grundsätzlich jedem Elternteil jeweils zur Hälfte zu. Kinderfreibeträge werden im Ergebnis nur gewährt, wenn der steuerliche Vorteil beim einzelnen oder zusammen veranlagten Elternteil aufgrund geltend gemachten Kinderfreibetrags höher ausfallen würde als das bereits gezahlte Kindergeld. Im Falle der Trennung oder Scheidung wird diese Günstigerprüfung bei beiden Elternteilen durchgeführt. § 32 VI 6 EStG schafft jedoch die Voraussetzung, den hälftigen Kinderfreibetrag einseitig ohne Zustimmung des anderen Elternteils übertragen zu lassen. Hierbei ist die entscheidende Voraussetzung, dass ein Elternteil seinen Unterhaltsverpflichtungen im "Wesentlichen" nicht nachkommt. Dies liegt in der Praxis bei Nichterfüllen der Unterhaltspflicht von 75 % vor.


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