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geldwerter Vorteil

Stand: 23.12.2015

Die Einnahmen im Rahmen des § 19 EStG - Einkommenssteuergesetz ( = Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit) werden in erster Linie durch den Arbeitslohn bestimmt.

Was unter Arbeitslohn zu verstehen ist, ergibt sich aus § 2 LStDV. Diese Vorschrift konkretisiert § 8 EStG für die Einkünfte aus § 19 EStG. Danach gehören zum Arbeitslohn alle Einnahmen, die dem Arbeitnehmer aus dem Dienstverhältnis zufließen. Zum Arbeitslohn gehören nicht nur Geldeinnahmen, sondern auch Sachbezüge, das sind Güter die Geldeswert besitzen, sofern dadurch eine Bereicherung oder eine Aufwandsersparnis beim Arbeitnehmer gegeben ist. Diese geldwerten Vorteile können z.B. mietfreie Wohnung, Kleidung, Deputate (Freibier), Telefonüberlassung zur privaten Nutzung, verbilligte Einkaufsmöglichkeiten, privat nutzbarer Dienstwagen etc. sein. Sachbezüge sind gem. § 8 Abs.2 EStG in Geld umzurechnen, wobei üblicherweise der Endpreis am Abgabeort anzusetzen ist ( Ausnahme: Kost und Logis, hierfür gilt gem. § 8 Abs.2 S.6 EStG vorrangig die sog. SachbezugsVO). Für diese Sachbezüge gibt es eine monatliche Freigrenze von 44? d.h. der Sachbezug ist voll steuerpflichtig, wenn sich z.B. ein monatlicher Sachbezug von 45 ? ergibt, aber voll steuerfrei, wenn der betreffende Sachbezug nur bei 43 ?liegt.>Überlässt der Arbeitgeber seine Produkte dem Arbeitnehmer kostenlos oder billiger als für Endabnehmer (=Werksangehörigen-Rabatt) bemisst sich der geldwerte Vorteil des Arbeitnehmers nach § 8 Abs.3 EStG; der Wert nach § 8 Abs.1 EStG reduziert sich iHv. 4 %, hinzukommt ein jährlicher Freibetrag von 1.080 EUR pro Arbeitsverhältnis.

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   | Stand: 07.12.2016
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   | Stand: 06.12.2016
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   | Stand: 06.12.2016
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