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Zahnersatz

Stand: 21.07.2014

Unter Zahnersatz versteht man z. B. Brücken, Kronen und Prothesen. Sobald man in die Situation kommt, Zahnersatz zu benötigen, wird man vor der Frage stehen, was eigentlich von der Versicherung übernommen wird und welche Kosten auf einen selbst zukommen.

Die Krankenkassen legen Befunde fest und ordnen diesen eine Regelversorgung zu, für die dann Festzuschüsse gewährt werden. Es werden danach 50 % der Kosten der Regelversorgung übernommen. Mehr kann übernommen werden, wenn die jährlichen Vorsorgeuntersuchungen beim Zahnarzt jedenfalls in den letzten 5 Jahren wahrgenommen wurde und man sich selbst um die Gesunderhaltung seiner Zähne gekümmert hat. Dann werden weitere 20 % der Regelversorgung übernommen. Kann man sogar 10 Jahre regelmäßiger Vorsorge nachweisen, dann erhält man statt 20 % einen Zuschuss von weiteren 30 %. Die verbleibenden Kosten sind selber zu übernehmen.Eine Zahnzusatzversicherung fängt ggf. diesen Anteil auf. Auch hier gibt es jedoch wieder zahlreiche Voraussetzungen, wann was geleistet wird, so dass eine genaue Prüfung notwendig ist. Wer sich die Eigenbeteiligung nicht leisten kann, der erhält von der Krankenkasse die vollen Kosten erstattet. Voraussetzung ist eine sogenannte unzumutbare Belastung, wie sie bei Empfängern von z. B. Sozialhilfe meistens gegeben sein dürfte.
Auf keinen Fall sollte eine aufwendige Zahnbehandlung ohne einen vorherigen Kostenvoranschlag des Zahnarztes und einer Genehmigung durch die Krankenkasse in Auftrag gegeben werden.

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   | Stand: 29.03.2017
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   | Stand: 28.03.2017
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   | Stand: 28.03.2017
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