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Überbrückungsgeld

Stand: 23.09.2015

Arbeitslosen soll der Start in die Selbständigkeit erleichtert werden.

Arbeitslose, die durch Aufnahme einer selbstständigen, hauptberuflichen Tätigkeit die Arbeitslosigkeit beenden, haben zur Sicherung des Lebensunterhalts und zur sozialen Sicherung in der Zeit nach der Existenzgründung Anspruch auf einen Gründungszuschuss. Allerdings prüft die Arbeitsagentur die Kenntnisse und Fähigkeit zur Ausübung der selbständigen Tätigkeit. Des Weiteren haben die Antragsteller einen Nachweis der Tragfähigkeit der Existenzgründung durch eine fachkundigen Stelle (IHK , etc.) vorzulegen. Der Gründungszuschuss wird geleistet, wenn der Arbeitnehmer bis zur Aufnahme der selbstständigen Tätigkeit höchstens 30 Tage nach dem Ende des Bezugs von ALG I beginnt oder Arbeitsbeschaffungsmaßnahme nach dem SGB III beschäftigt sind. Weitere Voraussetzungen ergeben sich aus § 57 SGB III. Die Förderdauer beträgt 6 Monate. Die Höhe wird individuell berechnet und richtet sich unter anderem nach dem zuletzt bezogenen Arbeitslosengeld I.

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