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Sperrfrist Arbeitslosengeld

Stand: 12.08.2013

Mit einer Sperrfrist bzw. Sperrzeit muss jeder rechnen, der seine Arbeitslosigkeit selbst verursacht, beispielsweise durch eine Eigenkündigung. Nach Auffassung des Gesetzgebers haben Arbeitnehmer etwaig auch durch den Abschluss eines Aufhebungsvertrages an der Herbeiführung der Arbeitslosigkeit mitgewirkt, weil sie sich mit der Beendigung des Arbeitsverhältnisses einverstanden erklärt haben.

Die Sperrfrist wird durch die in § 144 Sozialgesetzbuch III ( SGB III ) ausgelöst. Sie dauert bis zu zwölf Wochen, wenn der Arbeitnehmer das Beschäftigungsverhältnis selber löst oder aufgrund von arbeitsvertragswidrigem Verhalten Anlass für die Lösung des Beschäftigungsverhältnisses gegeben war und dadurch vorsätzlich oder fahrlässig die Arbeitslosigkeit herbeigeführt wurde.

Durch die Sperrfrist wird nicht nur der Beginn der Zahlung des Arbeitslosengeldes oder der Arbeitslosenhilfe in die Zukunft verschoben, sondern der Arbeitslosengeldanspruch zudem möglicherweise auch noch um zwölf Wochen verkürzt. Lediglich das Vorliegen wichtiger Gründe (z. B. Eigenkündigung aus gesundheitlichen Gründen) kann den Arbeitnehmer vor einer Sperrzeit bewahren.

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   | Stand: 19.07.2017
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