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Sozialhilfe Wohneigentum

Stand: 31.03.2015

Oft stellt sich die Frage, ob man trotz der Beantragung von Sozialhilfe auch Wohneigentum haben darf, oder ob dieses vorher verwertet, also verkauft werden muss. Tatsächlich darf trotz Sozialhilfebezug angemessenes und vor allem selbst genutztes Wohneigentum vorhanden sein.

In § 90 Abs. 2 Nr. 8 heißt es eindeutig, dass die Gewährung von Sozialhilfe nicht abhängig gemacht werden darf von der Verwertung eines angemessenen Hausgrundstücks, das von der nachfragenden Person oder einer anderen in den § 19 Abs. 1 bis 3 genannten Person allein oder zusammen mit Angehörigen ganz oder teilweise bewohnt wird und nach ihrem Tod von ihren Angehörigen bewohnt werden soll. Die Angemessenheit bestimmt sich nach der Zahl der Bewohner, dem Wohnbedarf (zum Beispiel behinderter, blinder oder pflegebedürftiger Menschen), der Grundstücksgröße, der Hausgröße, dem Zuschnitt und der Ausstattung des Wohngebäudes sowie dem Wert des Grundstücks einschließlich des Wohngebäudes.

Bei Fragen zum Thema Sozialhilfe und Wohneigentum helfen Ihnen unsere spezialisierten Anwälte gerne weiter.


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